Realitäts-Check im Livestream: Wie ist der Verkehr auf Schweizer Strassen wirklich?

DerToni, Markenbotschafter von Polizei.news, war am heutigen Mittwoch, 11. Februar 2026, erneut im Livestream unterwegs.

Auf seiner Fahrt vom Glarnerland über Schindellegi in Richtung Kanton Schwyz nimmt er die aktuellen Strassenverhältnisse unter die Lupe – mit Fokus auf die Frage, wie entspannt oder hektisch es auf den Schweizer Strassen wirklich zugeht.

Gleichzeitig blickt er voraus auf viel Neuschnee in den Alpen und die deutlich steigende Lawinengefahr in den kommenden Tagen.



Ruhiger Verkehrsfluss statt Drängler-Stress

Im Gegensatz zu manch anderem Tag zeigt sich der Verkehr während des Livestreams von seiner ruhigen Seite. Auf der Autobahn und später auf den Hauptstrassen im Kanton Schwyz fahren die meisten Lenkerinnen und Lenker auffallend entspannt, halten sich an die Spurführung und spuren ohne Hektik ein und aus. DerToni beobachtete zwar, dass die Abstände zwischen einzelnen Fahrzeugen eher knapp sind, wertet dies aber in der aktuellen Situation als unbewusstes Verhalten und nicht als gezieltes Drängeln.


Warum genügend Abstand im Verkehr lebenswichtig ist

Wer zu knapp auffährt, nimmt sich die eigene Reaktionszeit: Schon bei 80 km/h legt ein Auto in rund zwei Sekunden über 40 Meter zurück, bevor überhaupt gebremst wird.

Zwei einfache Faustregeln:

  • Mindestens zwei Sekunden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten.
  • Auf der Autobahn gilt die „halber Tacho“-Regel: bei 120 km/h also etwa 60 Meter Abstand einhalten.

Genügend Abstand gibt Reserven für unerwartete Bremsmanöver, verhindert Auffahrunfälle und senkt den Stress im Verkehr deutlich. Wer dauerhaft deutlich zu dicht auffährt, riskiert neben einer Busse auch ein Strafverfahren und je nach Schwere sogar den Führerausweisentzug.


Auffällige Aggressionen, waghalsige Überholmanöver oder riskantes Reindrücken in Lücken bleiben während der Live-Fahrt aus. DerToni nutzt die Gelegenheit, um daran zu erinnern, dass der Verkehrsfluss am besten funktioniert, wenn alle mitziehen, Abstand halten und sich nicht gegenseitig zusätzlich unter Druck setzen. Drängeln und Stressen, so seine Einschätzung, verschlechtern die Situation meist nur – während vorausschauendes, flüssiges Fahren allen zugutekommt.



Wetter, Stimmung und Fahrverhalten

Ein Schwerpunkt des heutigen Livestreams ist der Einfluss von Wetter und Stimmung auf das Verhalten im Strassenverkehr. An diesem milden, bewölkten Tag mit rund 7 Grad und ersten Regentropfen stellt DerToni fest, dass viele Verkehrsteilnehmer eher ruhig unterwegs sind. Aus seiner Erfahrung fahren viele bei grauem, nassem Wetter defensiver. Anders sieht es bei schönem Wetter aus: Dann sind zahlreiche Lenker oft schneller und riskanter unterwegs.

Er verbindet den Realitäts-Check mit einem Ausblick auf die kommenden Tage: In den Alpen, insbesondere im westlichen Wallis, werden bis zum Wochenende teils grosse Neuschneemengen erwartet, lokal über einen Meter oberhalb von rund 1’800 Metern. Auch Regionen wie Oberiberg dürften nach seiner Einschätzung zwischen etwa 30 und 60 Zentimeter Neuschnee erhalten, während in anderen Gebieten auf ähnlicher Höhe weniger zusammenkommt. Mit dem Neuschnee steigt die Lawinengefahr deutlich an – ein Thema, das DerToni in den nächsten Livestreams vertieft aufgreifen will.



Baustellen, Kontrollen und Sicherheit beim Strassenbau

Auf seinem Weg passiert DerToni auch Baustellenbereiche und die polizeiliche Kontrolle eines Lastwagens. Er nutzt diese Eindrücke, um an die Verantwortung gegenüber den Menschen zu erinnern, die direkt an der Strasse arbeiten: In Baustellenzonen gilt es, das Tempolimit strikt einzuhalten, aufmerksam zu fahren und den Sicherheitsabstand zu wahren. Schon ein kleiner Fehler kann dort für Bau- und Unterhaltsarbeiter gravierende Folgen haben.

Dass in solchen Abschnitten vermehrt Radaranlagen eingesetzt werden, ist für konsequent: Diese dienen nicht nur der Disziplinierung der Autofahrer, sondern vor allem dem Schutz der Arbeiter. Auch bei Routinekontrollen von Lastwagen – etwa im Bereich von Grenz- oder Schwerverkehrskontrollen – sei wichtig, dass Verkehrsteilnehmer Ruhe bewahren, die Geschwindigkeit anpassen und den Anweisungen der Polizei folgen.



Datenschutz, Dashcams und Rücksicht

Wie bereits in früheren Livestreams sprach DerToni erneut über das Thema Persönlichkeitsrechte im Verkehr. Bei Fahrten für Polizei.news steht für ihn fest: Im Fokus der Kamera sollen Strasse und Verhältnisse stehen, nicht Gesichter, Nummernschilder oder einzelne Fahrzeuge. Er betont, dass es nicht darum gehe, andere Verkehrsteilnehmer an den Pranger zu stellen, sondern Verkehrssicherheit und aktuelle Bedingungen verständlich zu zeigen.

Dashcams können in gewissen Situationen hilfreich sein, etwa zur Klärung eines Unfallhergangs, erinnern aber gleichzeitig daran, dass jederzeit jemand mitfilmen könnte. Umso wichtiger sei ein korrektes, rücksichtvolles Fahrverhalten. Wer sich an die Regeln hält, Abstand wahrt und nicht provoziert, hat in der Regel nichts zu befürchten – und leistet einen Beitrag zu einem fairen Miteinander auf der Strasse.

Brücke zwischen Polizei und Bevölkerung

Zum Schluss stellte DerToni noch einmal klar, wofür Polizei.news steht: Das Portal ist ein Medienunternehmen, das eng mit Polizeikorps zusammenarbeitet, offizielle Meldungen aufbereitet und mit Hintergrundinformationen ergänzt. Ziel sei es, eine Brücke zwischen Polizei und Bevölkerung zu schlagen, Polizeiarbeit sichtbar zu machen und mit präventiven Inhalten zur Sicherheit aller beizutragen.

DerToni, vielen Zuschauern als „SchneeToni“ bekannt, wird in den kommenden Tagen in Regionen unterwegs sein, in denen sehr viel Neuschnee erwartet wird. Von dort will er erneut live über die Strassen- und Verkehrslage berichten, auf die steigende Lawinengefahr aufmerksam machen und zeigen, wie man sich bei winterlichen Bedingungen richtig verhält. Sein Appell an alle, die in die Berge aufbrechen: Lawinenlage beachten, vor jeder Tour Informationen einholen und die eigene Sicherheit nie als selbstverständlich ansehen.




 

Quelle: DerToni/Polizei.news
Bildquelle: DerToni/Polizei.news

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