(Kanton Luzern). Die anhaltende und durch wiederholte Hitzewellen sowie starke Winde verstärkte Trockenheit im Kanton Luzern setzt dem Wald und seinen vielfältigen Leistungen zu.
Durch den Wassermangel können Äste und Kronenteile austrocknen und unerwartet abbrechen. Einzelne Bäume können ganz absterben und in der Folge umstürzen.
Der wetterbestimmende Höhenrücken zieht heute ostwärts ab. Eine aktive Kaltfront, die zu einem Tief über Skandinavien gehört, erfasst heute Mittwoch im Tagesverlauf von Westen her die Schweiz.
Am Donnerstag verbleibt die feuchte Luftmasse noch über den Alpen, während die Luft durch einen Hochdruckkeil im Flachland abgetrocknet wird. Am Freitag zieht ein kleines Teiltief in der Höhe nördlich der Schweiz vorbei und reaktiviert die feuchtere Luftmasse im Süden und in den östlichen Alpen.
Ein kräftiger Hochdruckrücken erstreckt sich vom westlichen Mittelmeerraum bis nach Mitteleuropa. Aus Südwesten fliesst heute Dienstag sehr warme und trockene Luft zum Alpenraum.
Am Mittwoch zieht der Höhenrücken ostwärts ab. Eine aktive Kaltfront, die zu einem Tief über Skandinavien gehört, erfasst im Tagesverlauf von Westen her die Schweiz. Am Donnerstag verbleibt die feuchte Luftmasse noch über den Alpen, während die Luft durch einen Hochdruckkeil im Flachland abgetrocknet wird.
Nach der Störung der Nacht macht sich heute von Westen her wieder Hochdruckeinfluss bemerkbar. Die Höhenströmung dreht von Nord allmählich auf Nordwest. Am Dienstag kommt der Hochdruckrücken direkt über dem Alpenraum zu liegen und die Höhenströmung dreht auf Südwest.
Am Mittwoch geraten wir auf die Vorderseite eines Trogs über Frankreich und im Laufe des Tages zieht eine Kaltfront über die Schweiz. Vor allem auf der Alpensüdseite sind auch kräftige Gewitter möglich.
Wetter-Apps verdichten riesige Datenmengen auf wenige Symbole, Zahlen und Farbfelder. Gerade diese Übersichtlichkeit führt leicht zu falschen Schlüssen: Eine Regenwolke verrät weder Dauer noch Menge, 30 Prozent Niederschlagswahrscheinlichkeit bedeuten keinen Regen während 30 Prozent des Tages, und zwei unterschiedliche Prognosen sind nicht automatisch ein Zeichen schlechter Daten. Wer die einzelnen Anzeigen auseinanderhält, erkennt Chancen, Risiken und Unsicherheiten wesentlich besser.
Eine brauchbare Wetterentscheidung entsteht deshalb selten aus dem Symbol auf der Startseite. Aussagekräftiger ist die Kombination aus Stundenprognose, Niederschlagswahrscheinlichkeit, erwarteter Menge, Windböen, Radar, Warnungen und zeitlicher Entwicklung. Ebenso wichtig ist die Frage, wie aktuell die Daten sind und auf welchem Prognosemodell sie beruhen.
Eine Schneefallgrenze von 900 Metern klingt zunächst erstaunlich präzise. In der Realität handelt es sich jedoch selten um eine scharf gezogene Linie am Berghang. Zwischen reinem Schnee und reinem Regen liegt häufig eine mehrere hundert Meter mächtige Übergangszone, in der nasse Flocken, Schneeregen und Regentropfen gleichzeitig vorkommen können. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlagsintensität, Wind und Gelände entscheiden gemeinsam darüber, wie weit Schneeflocken tatsächlich Richtung Tal gelangen.
Gerade in der Schweiz können deshalb zwei nahe gelegene Täler zur gleichen Zeit unterschiedliche Niederschlagsarten erleben. Eine Prognose von „Schneefallgrenze 800 bis 1’000 Meter“ ist kein Zeichen mangelnder Genauigkeit, sondern beschreibt eine atmosphärische Grenze, die selbst räumlich und zeitlich schwankt. Besonders bei kräftigen Niederschlägen, trockener Luft oder windgeschützten Alpentälern kann die Schneefallgrenze deutlich tiefer sinken als zunächst erwartet.
Über dem Schweizer Mittelland liegt an manchen Morgen eine geschlossene graue Decke, während auf Jura- und Voralpengipfeln die Sonne scheint. Mal steckt die Landschaft selbst in dichtem Nebel, mal beginnt die Wolkenschicht erst einige hundert Meter über dem Boden. Umgangssprachlich klingt beides ähnlich, meteorologisch sind jedoch Lage, Sichtweite und Entstehung entscheidend. Wer Wetterdaten richtig liest, kann besser abschätzen, wo es grau bleibt, wo die Sonne wartet und welche Risiken unterwegs entstehen.
Das Mittelland begünstigt solche Wetterlagen: Feuchte Luft sammelt sich zwischen Jura und Alpen, Seen und nasse Böden liefern zusätzliche Feuchtigkeit, und bei ruhigem Hochdruckwetter kann sich bodennahe Kaltluft halten. Trotzdem ist nicht jede trübe Aussicht klassischer Nebel. Eine tiefe Wolkendecke, Hochnebel, Dunst und frontale Bewölkung können am Fenster nahezu gleich aussehen, reagieren aber unterschiedlich auf Sonne, Wind und Gelände.
Gewitter gehören zu den anspruchsvollsten Wettergefahren im Gebirge. Zwischen der ersten auffälligen Wolke und Starkregen, Hagel, Sturmböen oder Blitzschlag kann wenig Zeit liegen. Auf einem Gipfel, Grat oder Klettersteig fehlen oft rasch erreichbare Schutzräume. Entscheidend sind deshalb eine vorausschauende Tourenplanung, das laufende Beobachten der Wetterentwicklung und ein früher Rückzug.
Wetter-Apps liefern dafür wichtige Daten, ersetzen aber den Blick in den Himmel und die Beurteilung des Geländes nicht. Warnungen, Niederschlagsradar und Blitzortung zeigen unterschiedliche Teile der Lage. Wer diese Informationen richtig kombiniert und klare Umkehrpunkte festlegt, gewinnt den wichtigsten Sicherheitsfaktor: Zeit.
Innerhalb weniger Minuten steigt die Temperatur, die Luft wird trockener und der Wind fährt in kräftigen Böen durch das Tal: Der Föhn gehört zu den markantesten Wettererscheinungen der Schweiz. Besonders bekannt ist er in Alpentälern wie dem Urner Reusstal, dem Haslital, dem Glarnerland, dem Rheintal und dem Wallis. Doch Föhn ist mehr als ein warmer Wind. Er entsteht durch das Zusammenspiel von Luftdruck, Gebirge, Feuchtigkeit und Strömung – und kann sich je nach Wetterlage sehr unterschiedlich zeigen.
Viele seiner Merkmale lassen sich ohne Messinstrumente beobachten. Eine scharf begrenzte Wolkenwand über dem Alpenkamm, linsenförmige Wolken, ungewöhnlich klare Fernsicht oder plötzlich einsetzende Böen können auf Föhn hinweisen. Kein einzelnes Zeichen liefert jedoch einen sicheren Beweis. Erst die Kombination aus Windrichtung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Druckverteilung und regionaler Topografie macht eine Föhnlage erkennbar.
(Kanton Solothurn). Ein leuchtender Sonnenaufgang über einer menschenleeren Strasse und goldenes Morgenlicht über einem eindrücklichen Nebelmeer: Die Kantonspolizei Solothurn hat während ihrer Nachtschicht zwei besondere Stimmungsbilder festgehalten.
Die beiden Aufnahmen wurden am Samstag, 12. September 2026, um 7.02 Uhr auf der Facebook-Seite der Kantonspolizei Solothurn veröffentlicht.
(Kanton Zug). Dunkle Gewitterwolken ziehen über dem Zugersee auf, während der Himmel in einem intensiven Orange leuchtet: Eine Patrouille der Zuger Polizei hat während ihres Einsatzes eine aussergewöhnliche und beinahe unwirkliche Wetterkulisse festgehalten.
Im Vordergrund steht ein Patrouillenfahrzeug der Zuger Polizei. Dahinter öffnet sich der Blick über die Stadt Zug und den Zugersee, über denen sich eine mächtige dunkle Wolkendecke ausbreitet.
Die Schweiz befindet sich im Einflussbereich eines Ausläufers des Azorenhochs über Mitteleuropa.
Am Sonntag streift in der zweiten Tageshälfte ein okkludierendes Frontensystem aus Nordwesten die östlichen Landesteile.
Die Schweiz befindet sich im Einfluss eines Ausläufers des Azorenhochs über Mitteleuropa.
Am Sonntag streift in der zweiten Tageshälfte ein okkludierendes Frontensystem aus Nordwesten die nördlichen Landesteile.
Ein Schlechtwetterplan beginnt nicht am Veranstaltungstag mit dem Blick auf eine Regen-App. Bei Open-Air-Anlässen müssen mögliche Wetterlagen bereits während der Konzeptphase mitgedacht werden. Regen ist dabei nur ein Szenario. Gewitter, Wind, Hitze, Kälte, aufgeweichter Boden oder eine Kombination mehrerer Faktoren können Programm, Technik, Verkehrswege und die Sicherheit von Gästen erheblich stärker beeinflussen.
Eine belastbare Planung entwickelt deshalb mehrere funktionsfähige Varianten und legt im Voraus fest, wann zwischen ihnen gewechselt wird. Wer erst entscheidet, wenn erste Böen durch das Gelände ziehen oder ein Gewitter unmittelbar bevorsteht, hat wertvolle Reaktionszeit verloren. Gute Wetterplanung verbindet Prognosen, Infrastruktur, Zuständigkeiten und Kommunikation zu einem System, das auch unter Zeitdruck funktioniert.
Es gibt Restaurants, in denen man gut isst. Und es gibt Orte, an denen man bleibt. Orte, an denen Gespräche länger dauern, das Glas noch einmal nachgeschenkt wird und der Alltag leise in den Hintergrund tritt. Das Casa Tolone an der Fluhmattstrasse 48 in Luzern ist genau ein solcher Ort. Etwas oberhalb des Stadtzentrums gelegen, verbindet das Ristorante mit eigener Vinoteca italienische Familienküche mit herzlicher Gastfreundschaft und einer beeindruckenden Weinkultur. Hier geht es um Authentizität, Qualität und um Genuss, der Zeit haben darf. Ob romantisches Dinner, stilvolles Geschäftsessen oder ein Bankett in der Sala Barolo oder der Saletta Chianti mit bis zu 50 Personen – Casa Tolone schafft einen Rahmen, der persönlich bleibt und dennoch Raum für besondere Anlässe bietet. Im Sommer öffnet die Pergola den Blick ins Grüne und verleiht dem Haus eine mediterrane Leichtigkeit mitten in Luzern.
Seit 1995 steht die Familie Tolone für echte italienische Küche in Luzern. Gegründet von Papa Franco, wird das Restaurant heute von den Zwillingen Dario und Domenico Tolone geführt – mit derselben Leidenschaft für frische Produkte, hausgemachte Spezialitäten und traditionelle Rezepte. Viele Gerichte entstehen nach Familienvorlagen, Pasta und Ravioli werden im Haus hergestellt, Saucen mit Geduld gekocht, und Klassiker wie das berühmte Stroganoff werden direkt am Tisch flambiert. Ein besonderes Herzstück des Hauses sind die beiden Weinkeller mit über 500 Positionen auf der Karte. Die Vinoteca lädt zu einer Reise durch Italiens Weinregionen ein, vom eleganten Piemont über die Toskana bis in den sonnenverwöhnten Süden.
Die Schweiz befindet sich zunehmend im Einfluss eines Ausläufers des Azorenhochs über Mitteleuropa. Während die Luftmasse am Freitag im Flachland und im Jura bereits abgetrocknet wurde, bleibt in den Alpen noch etwas Restfeuchte zurück. Im Tagesverlauf und am Samstag wird die Luftmasse auch in den Alpen sukzessive abgetrocknet.
Gegen Sonntagabend streift eine schwache Störung, ausgehend von einem Tief über der Ostsee, die nordöstlichen Landesteile.
Sonnenschutz entscheidet darüber, wie sich ein Raum anfühlt. Zu viel Sonne lässt Innenräume schnell warm werden, blendet und macht selbst schöne Plätze schwer nutzbar. Zu wenig Licht wirkt kühl und ungemütlich. Genau dieses Zusammenspiel aus Licht, Schatten und Raumklima braucht Lösungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern sich dem Gebäude und dem Alltag anpassen. Wer langfristig denkt, sucht keinen Standard, sondern ein System, das zuverlässig arbeitet und gleichzeitig optisch überzeugt.
Die Storemaa KLG in Inwil sorgt genau dafür. An der Industriestrasse 59 entstehen durchdachte Lösungen für Sonnen- und Wetterschutz, die präzise geplant und sauber umgesetzt werden. Statt vorgefertigter Systeme steht immer die Frage im Mittelpunkt, wie ein Objekt genutzt wird und welche Anforderungen im Alltag entstehen. Auf dieser Basis entstehen individuelle Konzepte – von klassischen Sonnenstoren über Fassadenmarkisen bis hin zu Lamellendächern und Wintergartenbeschattungen. Das Ergebnis: ein Sonnenschutz, der nicht nur Schatten spendet, sondern Räume spürbar aufwertet und den Komfort nachhaltig verbessert.
Das Flachland befindet sich am Donnerstag mit einem Hoch über Deutschland in einer eher trockenen Bisenströmung, während die Alpen und die Alpensüdseite noch im Einflussbereich eines Tiefs über dem Ligurischen Meer bleiben.
Dieses führt mit einer südlichen Strömung nach wie vor feuchtere Luft zum Alpensüdhang und zu den östlichen Alpen. In der Folge zieht das Tief weiter Richtung Balkan. Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss wird am Freitag und zum Wochenende hin die Luftmasse schliesslich auch in den Alpen und auf der Alpensüdseite sukzessive abgetrocknet.