Im Kanton Solothurn gingen im Zusammenhang mit den Gewittern am Freitagvormittag rund 290 Meldungen bei der Alarmzentrale ein.
In den meisten Fällen ging es um Wassereinbrüche in Gebäude. Vielerorts sind auch Bäume umgestürzt. Eine Person wurde von einem umgestürzten Baum getroffen und dabei schwer verletzt.
Die Schweiz liegt in kräftiger Südwestströmung. Ein Tief mit Kern über den Britischen Inseln führt heute Samstag eine Warmfront knapp nördlich der Schweiz Richtung Westen. Dies sorgt bei uns für eine Stabilisierung und Anfeuchtung der oberen Luftschichten.
Am Sonntag erreicht uns mit der südwestlichen Höhenströmung zunächst eher trockene Luft, bevor am Montag eine schwach aktive Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz zieht.
Heftige Gewitter haben den Flugbetrieb am Flughafen Zürich am Freitag massiv beeinträchtigt. SWISS musste bis am frühen Nachmittag 27 Flüge von und nach Zürich streichen. Rund 3'100 Passagiere sind davon betroffen. Auch zahlreiche weitere Verbindungen starteten oder landeten mit erheblichen Verspätungen von teilweise bis zu drei Stunden.
Grund für die Probleme sind kräftige Gewitterzellen, die am 28. August wiederholt über die Schweiz und insbesondere die Region Zürich gezogen sind. In der Nähe des Flughafens wurden mehrfach Blitzeinschläge registriert.
Eine Gewitterfront mit Sturmböen und Hagel fegte am Freitagmorgen über den Aargau und richtete vor allem im Osten grosse Schäden an.
Auf der A1 blies der Sturm einen Lastwagen um und sorgte überall für Verkehrsbehinderungen. Meldungen über erheblich verletzte Personen liegen nicht vor.
m Freitagvormittag (28.8.2026) ist eine heftige Unwetterfront über grosse Teile des Kantons Zürich gezogen.
Dabei sind mehrere Personen verletzt worden, und es sind erhebliche Sachschäden entstanden.
Um 10 Uhr zog heute Morgen ein Unwetter mit starkem Hagel durch den nördlichen Teil des Kantons Zürich.
Die Einsatzleitzentrale 144/118 nahm während einer halben Stunde 450 Notrufe entgegen.
Ein schweres Gewitter reicht aus, um zu zeigen, wie eng die moderne Schweiz miteinander vernetzt ist. Am Freitagmorgen zogen kräftige Gewitter mit Sturm, Starkregen und grossem Hagel über weite Teile der Nordschweiz. Rund 46'000 Blitze wurden registriert, lokal erreichten Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern. Strommasten knickten ein, Bahnstrecken wurden beeinträchtigt, Flüge gestrichen und Gebäude beschädigt. Das Ereignis wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie wetterfest ist die Schweiz tatsächlich?
Der 28. August 2026 wurde innerhalb weniger Stunden zu einem Belastungstest für ganz unterschiedliche Infrastrukturen. Besonders betroffen waren Teile der Kantone Solothurn, Aargau, Zürich und Schaffhausen. In Solothurn gingen bis zum Mittag rund 290 Schadensmeldungen ein. Ein grosser Teil davon betraf Wassereinbrüche sowie umgestürzte Bäume und andere Sturmschäden.
Am Freitagvormittag (28.08.2026) kurz nach 10.00 Uhr ist ein heftiger Sturm über Schaffhausen hinweggezogen.
Bei der Schaffhauser Polizei gingen rund 90 Schadensmeldungen ein. Verletzt wurde niemand.
Eine kräftige Gewitterfront hat am Freitagmorgen, 28. August 2026, weite Teile der Schweiz getroffen.
Besonders betroffen waren Regionen entlang des Juras, im Mittelland sowie später in der Nordostschweiz.
Die Schweiz steht am Freitag vor einer markanten Wetterumstellung. Eine Kaltfront verdrängt die schwül-warme Luft und bringt in mehreren Regionen kräftige Gewitter, Starkregen, Hagel und stürmische Windböen. Besonders aufmerksam beobachtet wird die Lage auf der Alpennordseite, im Alpenraum und im Tessin. Nicht überall wird es gleich heftig – einzelne Gewitter können lokal jedoch deutlich stärker ausfallen.
Die Kaltfront erreichte am Freitagmorgen zunächst den Jura und zieht im Tagesverlauf weiter über die Schweiz. Damit nimmt die Gewitterneigung von Westen her deutlich zu. Bis zum Abend werden weite Teile des Landes von der Front erfasst.
Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher konnten am Freitagmorgen über der Schweiz ein besonderes Himmelsschauspiel verfolgen: Der Vollmond tauchte tief in den Schatten der Erde ein. Die partielle Mondfinsternis vom 28. August 2026 war ungewöhnlich ausgeprägt – beim Maximum befanden sich rund 96 Prozent der sichtbaren Mondscheibe im Kernschatten der Erde. Zu einer totalen Mondfinsternis fehlte damit nur wenig.
Das astronomische Ereignis begann bereits um 03.23 Uhr mit dem Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde. Diese erste Phase war mit blossem Auge zunächst nur schwer wahrnehmbar. Deutlich spektakulärer wurde es ab etwa 04.34 Uhr, als der Mond in den dunkleren Kernschatten eintrat.
Europa bekommt einen neuen Blick auf sein Wetter: In der Nacht auf Freitag ist der Wettersatellit MTG-I2 erfolgreich ins All gestartet. Der Satellit der dritten Meteosat-Generation soll Gewitter, Stürme, Starkregen und Waldbrände wesentlich schneller und detaillierter erfassen als frühere Systeme. Auch für die Schweiz sind die neuen Daten besonders interessant – gerade bei rasch entstehenden Gewittern über den Alpen.
MTG-I2 startete am Donnerstag, 27. August 2026, um 22.11 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation ESA verlief der Start erfolgreich.
Auf der Vorderseite eines Tiefdruckgebietes südwestlich der Britischen Inseln gelangt heute Donnerstag mit einer kräftigen Südwestströmung nochmals heisse und mit Saharastaub angereicherte Luft zum Alpenraum.
Der Föhn in den Alpen nimmt bis in die Nacht auf Freitag noch an Stärke zu. Am Freitag steuert das Tiefdruckgebiet seine zugehörige Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz hinweg und beendet die Föhnphase. Auf der Rückseite der Front folgt am Wochenende mit einer mässigen westlichen Strömung weniger warme und trockenere Luft nach.
Die Schweiz gelangt allmählich auf die Vorderseite einer Tiefdruckzone über Westeuropa. Mit einer kräftigen Südwestströmung gelangt am Donnerstag nochmals heisse und mit Saharastaub angereicherte Luft zum Alpenraum.
In den Alpen stellt sich eine starke Föhnlage ein. Am Freitag lenkt ein Tief bei Schottland eine aktive Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz hinweg und beendet die Föhnphase. Hinter der Front gelangt am Samstag mit westlicher Strömung wieder trockene Luft zu unserem Land.
Mit einer mässigen südwestlichen Strömung gelangt heute Mittwoch stabiler geschichtete und zunehmend trockene Luft zum Alpenraum.
Am Donnerstag stellt sich eine starke Föhnströmung ein, wobei noch einmal heisse und mit Saharastaub angereicherte Luft aus Südwesten zur Schweiz geführt wird.
Die Störung der Nacht verlagert sich schnell weiter nach Osten. Mit südwestlicher Strömung erreicht uns am Dienstag mässig feuchte und instabil geschichtete Luft, die am Nachmittag und Abend mit einer schwachen Störung noch einmal aktiviert wird.
Am Mittwoch sorgt ein Zwischenhoch für eine Abtrocknung und Stabilisierung der Luftmasse. Am Donnerstag geraten wir in eine starke Föhnströmung, die vorübergehend noch einmal heisse Luft zur Schweiz führt.