Stadtpolizei

Rutschgefahr im Herbst: Warum nasses Laub auf Schweizer Strassen gefährlich wird

Im Herbst können selbst vertraute Strassen plötzlich gefährlich werden. Nasses Laub bildet auf Asphalt, Velowegen und Trottoirs eine rutschige Schicht, die den Bremsweg verlängern und die Bodenhaftung deutlich reduzieren kann. Besonders in Kurven, auf Gefällstrecken und unter Bäumen ist Vorsicht geboten. Mit einer angepassten Fahrweise lassen sich viele gefährliche Situationen vermeiden. Nach Regen oder in feuchten Herbstnächten sammeln sich Blätter auf der Fahrbahn. Werden sie von Fahrzeugen zusammengepresst, entsteht eine glatte Oberfläche. Besonders Motorrad- und Velofahrer können beim Bremsen oder Einlenken die Kontrolle verlieren. Auch Autofahrer müssen damit rechnen, dass ihre Reifen auf laubbedeckten Abschnitten weniger zuverlässig greifen. In der Schweiz betrifft diese Gefahr vor allem bewaldete Kantonsstrassen, Quartierstrassen, Schulwege und wenig befahrene Nebenstrecken. Besonders tückisch sind schattige Abschnitte, auf denen die Feuchtigkeit lange bestehen bleibt. Neben einer angepassten Geschwindigkeit helfen grössere Sicherheitsabstände und vorausschauendes Fahren, Unfälle zu verhindern.

Weiterlesen

Hagelwarnung lesen: Radar und Vorhersage richtig einordnen – Fahrzeuge schützen

Eine Hagelwarnung kündigt eine mögliche Gefahr an, ein Radarbild zeigt Niederschlag in der Atmosphäre und eine Vorhersage beschreibt die erwartete Entwicklung. Wer diese Informationen auseinanderhält, kann Gewitterlagen besser einschätzen und rechtzeitig reagieren. Entscheidend sind dabei Warntext, Zeitangabe, Kartenlegende und die räumliche Unsicherheit. Hagel trifft oft schmale Streifen, während benachbarte Orte verschont bleiben. Wetterinformationen können solche Ereignisse zunehmend genauer erfassen, liefern aber keine sichere Zusage für ein einzelnes Haus oder eine bestimmte Strasse. Eine sinnvolle Einschätzung verbindet deshalb die grossräumige Prognose mit aktuellen Warnungen und der beobachteten Wetterentwicklung.

Weiterlesen

Bise in der Schweiz: Wie der starke Wind Autofahrer, Velofahrer und Ausflügler gefährdet

Die Bise prägt das Wetter im Schweizer Mittelland und ist besonders in der Westschweiz deutlich zu spüren. Der Wind aus Ost bis Nordost kann im Sommer trockene Luft bringen, im Winter die Kälte verschärfen und auf Seen kräftige Wellen aufbauen. Für Ausflüge und Fahrten zählen deshalb nicht allein Temperatur und Sonnenschein, sondern auch Böen, Windrichtung und örtliche Verhältnisse. Ein sonniger Himmel bedeutet bei Bise keineswegs ruhiges Wetter. Während in einer geschützten Strasse kaum Wind zu bemerken ist, können am offenen Seeufer oder auf einer Brücke starke Windstösse auftreten. Wer die Entstehung dieser Wetterlage versteht, kann solche Unterschiede besser einordnen und die Planung an die tatsächlichen Bedingungen anpassen.

Weiterlesen

Island im Winter mit dem Auto entdecken: Nordlichter, sichere Routen und Wetterreserven

Island im Winter verbindet lange Nächte mit verschneiten Landschaften, Wasserfällen und der Chance auf Nordlichter. Gleichzeitig bestimmen Wind, Eis und kurze Tage, welche Ausflüge tatsächlich möglich sind. Eine gelungene Winterreise beginnt deshalb mit einer überschaubaren Route, passenden Verkehrsmitteln und genügend Spielraum für Wetteränderungen. Zwischen Reykjavík, dem Golden Circle und der Südküste lassen sich unterschiedliche Landschaften erleben, ohne die gesamte Insel umrunden zu müssen. Nordlichter bleiben dabei ein Naturereignis ohne Sichtungsgarantie. Wer mehrere Nächte einplant und auch tagsüber interessante Ziele auswählt, macht die Ferien weniger abhängig von einer einzelnen klaren Nacht.

Weiterlesen

Der Herbst und seine Tücken: Warum draussen jetzt mehr Vorsicht nötig ist

Bunte Wälder, milde Nachmittage und klare Luft machen den Herbst zu einer attraktiven Jahreszeit für Aktivitäten im Freien. Gleichzeitig entstehen aber Risiken, die leicht unterschätzt werden: nasses Laub macht Wege rutschig, Nebel verschlechtert die Sicht, die Temperaturen fallen nach Sonnenuntergang schnell und erste Reifglätte kann bereits vor dem Winter auftreten. Wer zu Fuss, mit dem Velo oder in der Natur unterwegs ist, sollte deshalb seine Gewohnheiten an die Jahreszeit anpassen. Besonders tückisch ist der schnelle Wechsel der Bedingungen. Ein trockener Weg am Nachmittag kann nach Sonnenuntergang feucht und rutschig werden, während in Senken bereits Nebel aufzieht. In höheren Lagen können die Temperaturen nachts zudem bis in die Nähe des Gefrierpunkts fallen. Dadurch kann sich Reif bilden, obwohl der Tag zuvor noch ausgesprochen mild war. Viele dieser Gefahren sind nicht spektakulär, führen aber gerade deshalb zu Überraschungen. Eine dünne Schicht nasser Blätter auf einer Treppe, ein glitschiger Holzsteg oder eine schlecht sichtbare Wurzel reichen für einen Sturz. Auch Nebel, nasse Strassen und die frühe Dunkelheit gehören zu den typischen Sicherheitsrisiken des Schweizer Herbstes.

Weiterlesen

70 Fahrzeuge gegen Schnee und Eis: So bleibt der Flughafen Zürich offen

Wenn am Flughafen Zürich Schnee fällt, beginnt ein hochpräziser Einsatz. Rund 320 interne und externe Mitarbeitende stehen während der Wintersaison für den Winterdienst bereit, unterstützt von einer Flotte von rund 70 Fahrzeugen. Eine komplette Pistenräumung dauert je nach Situation etwa 40 bis 50 Minuten. Geräumt werden nicht nur die drei Pisten, sondern auch Rollwege, Vorfeldflächen, Standplätze, Betriebsstrassen und weitere Verkehrsflächen. Dabei arbeiten mehrere Räumgruppen in festgelegten Formationen. Besonders wichtig sind sogenannte Kehrblasgeräte: Sie kombinieren Schneepflug, rotierende Bürste und Gebläse und entfernen so Schnee, Eisreste und möglichst viel Feuchtigkeit von der Oberfläche. Das Besondere am Flughafen Zürich ist die Koordination mit dem laufenden Flugbetrieb. Pisten können nicht beliebig gesperrt werden. Winterdienst, Airport Authority, Skyguide, MeteoSchweiz, Airlines und Bodenabfertiger müssen ihre Abläufe deshalb eng aufeinander abstimmen. Ziel ist es, den Betrieb auch bei Schneefall möglichst sicher und stabil weiterzuführen.

Weiterlesen

Fahrzeugpanne am Alpenpass: Sicher anhalten, absichern und Hilfe organisieren

Eine Fahrzeugpanne auf einem Alpenpass verbindet ein technisches Problem mit engen Fahrbahnen, unübersichtlichen Kurven, Gefälle und rasch wechselndem Wetter. In dieser Situation zählt zuerst der Schutz von Menschen, erst danach die Suche nach der Ursache. Eine klare Reihenfolge hilft: Warnblinker einschalten, einen möglichst sicheren Standort erreichen, Insassen aus dem Verkehrsraum bringen, die Stelle absichern und gezielt Hilfe anfordern. Ob das Fahrzeug noch einige Meter bis zu einer Ausweichstelle rollen darf, hängt vom Defekt ab. Bei Rauch, Brandgeruch, Bremsproblemen, Kontrollverlust oder einer kritischen Warnmeldung ist eine sofortige Reaktion nötig. Bleibt das Auto in einer Kurve, vor einer Kuppe oder an einer anderen schlecht sichtbaren Stelle stehen, kann zusätzlich zur Pannenhilfe eine polizeiliche Absicherung erforderlich werden.

Weiterlesen

Wetterwechsel in den Alpen: Sicht, Fahrbahn und Ausrüstung richtig einschätzen

Auf einer Fahrt durch die Alpen können sich Sicht, Temperatur und Fahrbahn innerhalb kurzer Zeit grundlegend verändern. Sonnenschein im Tal schliesst Nebel, Starkregen, Graupel oder Schnee auf der Passhöhe nicht aus. Wer Höhenlage, Exposition und Wetterentwicklung gemeinsam betrachtet, erkennt kritische Situationen früher und kann Geschwindigkeit, Route und Ausrüstung rechtzeitig anpassen. Besondere Aufmerksamkeit verlangen Übergänge: trockener Asphalt wird hinter einer Kurve nass, eine sonnige Strecke führt in den Schatten oder eine Wolkenschicht nimmt plötzlich die Fernsicht. Auf steilen und kurvenreichen Strassen wirken sich solche Veränderungen stärker aus als im Flachland. Eine sichere Fahrt beginnt deshalb vor der Abreise und wird während der gesamten Strecke immer wieder neu beurteilt.

Weiterlesen

Äste könnten herabstürzen: Stadt sperrt beliebte Grillstelle wegen abgestorbenem Baum

(Uster ZH). Die Grillstelle an der Wildsbergstrasse beim sogenannten „Stopperhügel“ musste aus Sicherheitsgründen wegen einer abgestorbenen Buche gesperrt werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste abbrechen.

Weiterlesen

Fahrzeugpflege im Winter: Lack, Scheiben, Dichtungen und Innenraum schützen

Streusalz, Schneematsch, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen beanspruchen ein Fahrzeug im Winter besonders stark. Salzige Ablagerungen haften an Lack, Felgen und Unterboden, während gefrierendes Wasser Dichtungen und Schlösser belastet. Im Innenraum bringen Schuhe und Kleidung zusätzliche Nässe ein. Eine gezielte Winterpflege schützt deshalb Oberflächen, erhält die Sicht und verhindert, dass kleine Verschmutzungen zu hartnäckigen Schäden werden. Entscheidend ist weder tägliches Polieren noch ein aufwendiges Pflegeprogramm. Sinnvoller sind regelmässige Kontrollen und wenige, materialgerechte Arbeitsschritte. Grober Schmutz wird schonend entfernt, Scheiben bleiben innen und aussen sauber, Dichtungen werden trocken gehalten und der Innenraum kann Feuchtigkeit wieder abgeben.

Weiterlesen

Wetterrisiko Nebel: So kommen Autofahrer im Schweizer Mittelland sicher ans Ziel

Über dem Schweizer Mittelland liegt an manchen Morgen eine geschlossene graue Decke, während auf Jura- und Voralpengipfeln die Sonne scheint. Mal steckt die Landschaft selbst in dichtem Nebel, mal beginnt die Wolkenschicht erst einige hundert Meter über dem Boden. Umgangssprachlich klingt beides ähnlich, meteorologisch sind jedoch Lage, Sichtweite und Entstehung entscheidend. Wer Wetterdaten richtig liest, kann besser abschätzen, wo es grau bleibt, wo die Sonne wartet und welche Risiken unterwegs entstehen. Das Mittelland begünstigt solche Wetterlagen: Feuchte Luft sammelt sich zwischen Jura und Alpen, Seen und nasse Böden liefern zusätzliche Feuchtigkeit, und bei ruhigem Hochdruckwetter kann sich bodennahe Kaltluft halten. Trotzdem ist nicht jede trübe Aussicht klassischer Nebel. Eine tiefe Wolkendecke, Hochnebel, Dunst und frontale Bewölkung können am Fenster nahezu gleich aussehen, reagieren aber unterschiedlich auf Sonne, Wind und Gelände.

Weiterlesen

Gewitter in Zürich: 27 SWISS-Flüge gestrichen

Heftige Gewitter haben den Flugbetrieb am Flughafen Zürich am Freitag massiv beeinträchtigt. SWISS musste bis am frühen Nachmittag 27 Flüge von und nach Zürich streichen. Rund 3'100 Passagiere sind davon betroffen. Auch zahlreiche weitere Verbindungen starteten oder landeten mit erheblichen Verspätungen von teilweise bis zu drei Stunden. Grund für die Probleme sind kräftige Gewitterzellen, die am 28. August wiederholt über die Schweiz und insbesondere die Region Zürich gezogen sind. In der Nähe des Flughafens wurden mehrfach Blitzeinschläge registriert.

Weiterlesen

Wie wetterfest ist die Schweiz wirklich?

Ein schweres Gewitter reicht aus, um zu zeigen, wie eng die moderne Schweiz miteinander vernetzt ist. Am Freitagmorgen zogen kräftige Gewitter mit Sturm, Starkregen und grossem Hagel über weite Teile der Nordschweiz. Rund 46'000 Blitze wurden registriert, lokal erreichten Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern. Strommasten knickten ein, Bahnstrecken wurden beeinträchtigt, Flüge gestrichen und Gebäude beschädigt. Das Ereignis wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie wetterfest ist die Schweiz tatsächlich? Der 28. August 2026 wurde innerhalb weniger Stunden zu einem Belastungstest für ganz unterschiedliche Infrastrukturen. Besonders betroffen waren Teile der Kantone Solothurn, Aargau, Zürich und Schaffhausen. In Solothurn gingen bis zum Mittag rund 290 Schadensmeldungen ein. Ein grosser Teil davon betraf Wassereinbrüche sowie umgestürzte Bäume und andere Sturmschäden.

Weiterlesen

Auto in der Sommerhitze: So kühlen Sie Innenraum, Lenkrad und Sitze schnell ab

Die Tür geht auf und eine Wand aus heisser Luft kommt Ihnen entgegen. Das Lenkrad lässt sich kaum anfassen, der Sitz brennt durch die Kleidung und das Gurtschloss fühlt sich an wie eine Herdplatte. An solchen Sommertagen sollten Sie nicht sofort losfahren. Mit wenigen Handgriffen entweicht der Hitzestau, bevor die Klimaanlage den Rest übernimmt. Ein Auto in der Sonne heizt sich viel stärker auf als die Luft draussen. Das ist unangenehm und kann Konzentration, Kreislauf und Reaktionsvermögen belasten. Trotzdem braucht es weder zehn Minuten Wartezeit noch eine Klimaanlage auf Kühlschrankniveau. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge: erst heisse Luft hinauslassen, dann kurz kräftig kühlen und anschliessend eine angenehme Temperatur halten.

Weiterlesen

Uster ZH: Stadtpolizei warnt vor extremer Brandgefahr – Feuer und Feuerwerk verboten

Die nächste Hitzewelle ist da. Und das vor dem Nationalfeiertag. Das absolute Feuer- und Feuerwerksverbot ist gerade im Hinblick auf die ultraheissen und sehr trockenen Tage strikt einzuhalten. Die Brandgefahr ist enorm hoch.

Weiterlesen

Winterthur-Wülflingen ZH: Baum stürzt bei Sturm auf Auto – niemand verletzt

Am Samstag, 18. Juli 2026, erhielt die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung, dass aufgrund des Sturms ein Baum auf ein Auto gestürzt sei. Die Berufsfeuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur sowie eine Patrouille der Stadtpolizei Winterthur rückten umgehend an die Örtlichkeit aus.

Weiterlesen

Zürich ZH: Nach schwerem Unwetter – 16-Jährige erliegt ihren Verletzungen im Spital

Die Jugendliche, die von einem herabfallenden Ast schwer verletzt wurde, ist im Spital verstorben. Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei Zürich informierten am Freitag, 19. Juni 2026, gemeinsam, dass im Kreis 8, an der Feldeggstrasse 4, eine 16-Jährige, während einem Unwetter von einem herabfallenden Ast getroffen und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht worden war.

Weiterlesen

Empfehlungen