Glarus Nord GL: SUP-Unglück auf Walensee – Leiche in 100 Metern Tiefe geborgen
von belmedia Redaktion +Instagram-CH ➔ sportaktuell.ch ➔ wetter24.ch Glarus Kantonspolizei Notfälle Organisationen polizei.news Polizeinews Regionen Schweiz Seepolizei Sportunfälle Todesfälle Unfälle Wetter
Am Donnerstag, 30.07.2026, gegen 18.55 Uhr, ging bei der Notruf- und Einsatzzentrale der Kantonspolizei St. Gallen die Meldung ein, dass mehrere Personen auf dem Walensee mit Stand-up-Paddle-Boards (SUP) unterwegs waren und von einem plötzlich aufkommenden Sturm beziehungsweise starkem Wind überrascht wurden.
Mittlerweile konnte eine vermisste Person leblos geborgen werden. Die Suche nach einer weiteren vermissten Person dauert an.
Gemäss aktuellem Ermittlungsstand gingen die insgesamt fünf Personen am Donnerstag, 30.07.2026, gegen 15.30 Uhr, mit drei Stand-up-Paddle-Boards beim Gäsi (Gemeinde Glarus Nord) auf den Walensee. Die Gruppe paddelte gemeinsam in Richtung Seemitte, um sich dort aufzuhalten. Als plötzlich starker Wind aufkam, gerieten die fünf Personen in Seenot. Die drei Stand-up-Paddle-Boards wurden durch den starken Wind und den Wellengang auseinandergetrieben.
Zwei Personen, von denen eine eine Schwimmweste trug, konnten sich mit ihrem SUP selbstständig ans Ufer retten. Eine weitere Person, ebenfalls mit Schwimmweste, wurde durch die Seerettung aus dem Wasser gerettet.
Bei den nach wie vor vermissten Personen handelt es sich um zwei 32-jährige Männer ungarischer Nationalität. Beide trugen keine Schwimmwesten und konnten nach bisherigen Erkenntnissen nicht gut schwimmen.
Die Suchmassnahmen, welche durch die Spezialisten der Kantonspolizei Zürich und die Seerettung durchgeführt werden, führten mittlerweile zum Auffinden einer Person. Diese konnte in einer Wassertiefe von rund 100 Metern leblos geborgen werden. Die formelle Identifikation steht noch aus. Aufgrund der grossen Wassertiefe sowie des weitläufigen Suchgebiets gestaltet sich die Suche nach der weiterhin vermissten Person besonders anspruchsvoll.
Die Einsatzkräfte beurteilen die Lage laufend und passen das Vorgehen den aktuellen Bedingungen an. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, wird die Kantonspolizei Glarus erneut informieren.
Quelle: Kantonspolizei Glarus
Bildquelle: Kantonspolizei Glarus