Wetter am Montag, 19.10.2026: Hochnebel im Flachland, Sonne in den Alpen
von belmedia Redaktion polizei.news Polizeinews Regionen Schweiz Wetter
Ein Höhentief über den Beneluxstaaten verlagert sein Zentrum heute Sonntag langsam Richtung Bretagne. Eine stationäre Luftmassengrenze bleibt über der Westschweiz unverändert liegen und damit auch die feuchte Luftmasse über der Alpennordseite.
Auf der Vorderseite des Höhentiefs wird aus Südwesten zunehmend feuchte Luft zur Alpensüdseite geführt. Am Montag verlagert sich das Höhentief weiter nach Westen und die Alpensüdseite wird entlastet, nördlich der Alpen bleibt die feuchte Grundschicht zurück. Am Dienstag wird das Höhentief wieder in die grossräumige Strömung eingegliedert und nähert sich der Schweiz. Damit wird eine neue und markantere Südstauphase eingeleitet.
Wetterprognose für die Deutschschweiz, Nord- und Mittelbünden
Über dem Flachland Hochnebel mit Obergrenze um 1300 Meter, am Nachmittag stellenweise Auflockerung, am ehesten gegen Westen hin. In den Alpen meist sonnig, am zentralen Alpenkamm anfangs dichtere Wolkenfelder.
In den Niederungen Temperatur am Morgen um 8 Grad, am Nachmittag um 13, in den Alpentälern 16 bis 19 Grad. im Mittelland schwache, am Nachmittag teils mässige Bise. In den Hochalpen mässiger Südwind, sonst schwacher bis mässiger Südost- bis Ostwind. Temperatur auf 2000 Metern auf 10 Grad steigend.
Wetterprognose für die Westschweiz und das Wallis
Auf der Alpennordseite teils zäher Hochnebel, Obergrenze um 1300 Meter. Sonst ziemlich sonnig mit Durchzug einiger Wolkenfelder.
In den Niederungen Tiefsttemperatur um 8 Grad, Höchsttemperatur um 13, im Wallis bis 19 Grad. Im Wallis föhnig. In den Bergen schwacher bis mässiger Süd- bis Südostwind. Die Temperatur auf 2000 Metern auf 10 Grad steigend. Südliche Walliser Alpen am Vormittag noch meist in Wolken.
Wetterprognose für die Alpensüdseite und das Engadin
Im Tessin und im Misox am Morgen noch stark bewölkt, ab Mittag Übergang zu grösseren Aufhellungen. In den restlichen Bündner Südtälern und im Engadin meist sonnig. In der Nacht auf Dienstag wieder zunehmend bewölkt.
In den Niederungen Tiefsttemperatur um 12 Grad, Höchsttemperatur um 18, im Oberengadin bei 14 Grad. In den Bergen zeitweise mässiger Südwind. Temperatur auf 2000 Metern um 5 Grad.
Wettertipps für Montag: Wo sich die Sonne zeigt und worauf Sie achten sollten
Über dem Hochnebel wartet die Sonne
Während sich im Schweizer Mittelland vielerorts eine zähe Hochnebeldecke hält, profitieren die Alpen und höher gelegene Regionen von freundlichem Herbstwetter. Die Hochnebelobergrenze liegt bei rund 1300 Metern. Wer einen Ausflug plant, kann sich diese Wetterlage zunutze machen.
- Sonnige Ausflugsziele wählen: Oberhalb von etwa 1300 Metern bestehen vielerorts gute Chancen auf Sonnenschein. Besonders die Alpen bieten sich für einen Herbstausflug an. Die tatsächliche Nebelobergrenze kann örtlich abweichen.
- Im Mittelland Geduld mitbringen: Der Hochnebel kann bis in den Nachmittag bestehen bleiben. Gegen Westen sind stellenweise Auflockerungen möglich.
- Auf Temperaturunterschiede achten: Im Flachland werden nur etwa 13 Grad erreicht, während die Alpentäler örtlich auf 16 bis 19 Grad kommen. Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ist empfehlenswert.
- Vorsicht auf nebligen Strassen: Bei eingeschränkter Sicht Geschwindigkeit reduzieren, ausreichend Abstand halten und das Abblendlicht einschalten. Tagfahrlicht allein reicht bei Nebel nicht aus.
- Angenehme Bedingungen in den Bergen: Auf 2000 Metern steigt die Temperatur auf der Alpennordseite auf etwa 10 Grad. Dennoch gehören Windschutz, festes Schuhwerk und eine zusätzliche Kleidungsschicht ins Gepäck.
- Tessin und Misox: Nach einem bewölkten Morgen sind ab Mittag grössere Aufhellungen zu erwarten. Für Aktivitäten im Freien empfiehlt sich daher eher die zweite Tageshälfte.
- Wetterentwicklung beobachten: Am Dienstag kündigt sich eine ausgeprägtere Südstauphase an. Wer Bergtouren oder längere Fahrten über Alpenpässe plant, sollte die aktuellen Prognosen prüfen.
Bei einer sogenannten Temperaturinversion liegt kalte, feuchte Luft in den tieferen Lagen, während darüber mildere Luft vorherrscht. Der Hochnebel bildet häufig die sichtbare Grenze zwischen diesen Luftschichten. Deshalb können sonnige Berglagen im Herbst zeitweise deutlich angenehmer sein als das graue Mittelland.
Wetterimpressionen vom 18.10.2026
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Quelle: Polizei.news-Redaktion/Meteo Schweiz
Bildquellen: Bild 1: => Meteo Schweiz; sonstige Fotos: => Leserreporter aus der Facebook-Gruppe „Dein Wetter in der Schweiz“