Wetter am Mittwoch, 04.11.2026: Hochnebel im Norden, viele Wolken im Süden

Der Alpenraum liegt am Südrand eines kräftigen Hochdruckgebiets mit Zentrum über den Britischen Inseln und der Nordsee. Mit einer mässigen Bisenströmung gelangt im Norden in den unteren Luftschichten feuchte Luft zu uns.

In den mittleren und oberen Schichten führt heute ein Tief über Süditalien im Tagesverlauf aus Osten vorübergehend etwas feuchtere Luft zur Schweiz. Am Mittwoch und Donnerstag lässt die Bise allmählich nach, und der schwache Höhenwind dreht auf Südost. Damit steigt im Norden die Chance auf Hochnebelauflösung, im Süden erfolgt hingegen eine Anfeuchtung.

Wetterprognose für die Deutschschweiz, Nord- und Mittelbünden

Über dem Flachland und den Voralpen entlang zunächst verbreitet Hochnebel mit Obergrenze bei 1300 bis 1600 Metern, am Nachmittag gebietsweise Auflösung. Darüber und in den übrigen Regionen meist sonniges Wetter, am Alpenhauptkamm aus Süden bewölkt.

In den Niederungen Temperatur am Morgen um 4, am Nachmittag um 8, im Churer Rheintal 12 Grad. Im Mittelland schwache bis mässige Bise. In den Bergen aufkommender, mässiger Süd- bis Südostwind, in den Alpentälern Föhntendenz. Temperatur auf 2000 Metern um 3 Grad.

Wetterprognose für die Westschweiz und das Wallis

Auf der Alpennordseite Hochnebel mit Obergrenze bei 1300 bis 1500 Metern, im Tagesverlauf teilweise Auflösung. Darüber und in den übrigen Gebieten meist sonnig, am Walliser Alpenhauptkamm bewölkt.

In den Niederungen Temperatur am Morgen zwischen 2 und 4, im Wallis -1 Grad. Am Nachmittag im Mittelland um 8 und im Wallis bis 13 Grad. Im Mittelland schwache Bise, im Wallis Föhntendenz. In den Bergen schwacher Südwind. Temperatur auf 2000 Metern um 2 Grad.

Wetterprognose für die Alpensüdseite und das Engadin

Auf der Alpensüdseite ausgedehnte Bewölkung und nur kurze Aufhellungen. Gebietsweise ein paar Tropfen bzw. oberhalb von 1500 Metern Flocken. Im Engadin bei wechselnder Bewölkung teilweise sonnig.

In den Niederungen Temperatur am Morgen um 5 Grad und am Nachmittag um 11 Grad. Höchstwerte im Oberengadin um 5 Grad. In den Bergen schwacher bis mässiger Südostwind. Temperatur auf 2000 Metern um -1 Grad. Berge oberhalb von 1600 bis 1900 Metern zeitweise im Nebel.

Sicher unterwegs bei Hochnebel, sonnigen Auflockerungen und Schnee im Süden

  • Bei Nebel das Licht bewusst einschalten: Prüfen Sie bei eingeschränkter Sicht, ob das Abblendlicht eingeschaltet ist. Die Lichtautomatik reagiert nicht immer zuverlässig auf Nebel, und beim Tagfahrlicht bleiben je nach Fahrzeug die Rücklichter dunkel. Passen Sie Tempo und Abstand den Sichtverhältnissen an.
  • Im Wallis morgens auf mögliche Glätte achten: Bei örtlich frostigen Temperaturen können feuchte Stellen gefrieren. Fahren Sie auf Brücken, in schattigen Kurven und auf wenig befahrenen Nebenstrassen besonders vorausschauend. Vermeiden Sie abrupte Lenk- und Bremsmanöver.
  • Auf südlichen Bergstrecken Schnee einplanen: Auf der Alpensüdseite sind oberhalb von 1500 Metern einzelne Schneeflocken möglich. Prüfen Sie vor einer Passfahrt den aktuellen Strassenzustand und mögliche Sperrungen. Planen Sie zusätzliche Zeit ein und stimmen Sie die Ausrüstung auf die Strecke ab.
  • Die Wanderroute nach Region auswählen: Sonnige Bedingungen oberhalb des Hochnebels im Norden lassen sich nicht auf den Alpenhauptkamm und die Alpensüdseite übertragen. Dort können Wolken die Orientierung erschweren. Prüfen Sie die Prognose für die gesamte Route, besonders bei Übergängen über einen Pass.
  • Bei aufklarendem Himmel mit tief stehender Sonne rechnen: Nach einer Nebelpassage kann die Sonne plötzlich blenden. Halten Sie Frontscheibe und Sonnenblende sauber und griffbereit. Wählen Sie die Geschwindigkeit so, dass Sie auch bei wechselnder Sicht sicher anhalten können.
  • Wind und frühe Dunkelheit berücksichtigen: Auch bei milderen Temperaturen in einzelnen Tälern bleiben exponierte Wege kühl. Nehmen Sie eine winddichte Schicht und eine Stirnlampe mit. Planen Sie für den Abstieg genügend Tageslicht und eine Zeitreserve ein.
Polizei.news erklärt

Schneefallgrenze und Nullgradgrenze: Das ist der Unterschied

Die Nullgradgrenze bezeichnet die Höhe, auf der die Lufttemperatur bei null Grad liegt. Die Schneefallgrenze beschreibt dagegen den Bereich, bis zu dem Niederschlag überwiegend als Schnee fällt. Beide Höhen müssen nicht übereinstimmen: Schneeflocken können auf ihrem Weg durch etwas wärmere Luft eine Strecke weit erhalten bleiben, bevor sie schmelzen.

Für heute nennt die Prognose auf der Alpensüdseite einzelne Flocken oberhalb von 1500 Metern. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass alle Strassen ab dieser Höhe schneebedeckt sind. Ob Schnee liegen bleibt, hängt unter anderem von der Bodentemperatur, der Niederschlagsstärke und der örtlichen Lage ab.

Praktischer Mehrwert für Ihre Fahrt: Entscheiden Sie vor einer Bergfahrt anhand aktueller Strassenmeldungen und Webcambilder. Die Schneefallgrenze allein sagt noch nicht, wie die Fahrbahn auf Ihrer konkreten Strecke aussieht.

Wetterimpressionen vom 03.11.2026


Rümlang (Kanton Zürich)

Losone (Kanton Tessin)

Losone (Kanton Tessin)

Schaffhausen (Kanton Schaffhausen)

Escholzmatt (Kanton Luzern)

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Quelle: Polizei.news-Redaktion/MeteoSchweiz
Bildquellen: Bild 1: => MeteoSchweiz; sonstige Fotos: => Leserreporter aus der Facebook-Gruppe „Dein Wetter in der Schweiz“

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