(Uri UR). Die Waldbrandgefahr im Kanton Uri hat sich aufgrund der flächendeckenden Niederschläge und gesunkenen Temperaturen der vergangenen Tage entspannt.
Aus diesem Grund hat die Sicherheitsdirektion in Absprache mit den Fachstellen des Amts für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe am 13. Oktober 2026 aufgehoben.
Am Montag bestimmt hoher Luftdruck das Wetter im Alpenraum. Mit einer nordwestlichen bis nördlichen Höhenströmung und schwacher Bise wird trockene und milde Luft zur Schweiz geführt. Im Laufe des Dienstags und in der Nacht zum Mittwoch streift uns eine Warmfront aus Nordwesten.
Ab Mittwoch setzt sich wieder Hochdruckwetter mit sehr milder Luft durch. In den Niederungen nimmt allerdings die Neigung zu ausgedehntem Morgennebel deutlich zu.
Eine Lawine kann Menschen innerhalb weniger Sekunden mitreissen und vollständig verschütten. Wer in die Schneemassen gerät, muss sofort handeln: seitlich aus der Lawinenbahn ausweichen, den Airbag auslösen und möglichst an der Oberfläche bleiben. Kurz bevor der Schnee zum Stillstand kommt, wird das Freihalten der Atemwege entscheidend.
Die Kräfte einer Lawine sind enorm. Schnee kann einen Menschen umwerfen, über Felsen und durch Hindernisse schleudern und schliesslich metertief begraben. Sobald sich die Schneemassen verfestigen, sind Bewegungen häufig kaum mehr möglich. Deshalb entscheiden nicht nur die Handlungen während des Lawinenabgangs, sondern auch die ersten Minuten danach über die Überlebenschancen.
In den Schweizer Alpen ereignen sich die meisten Lawinenunfälle im ungesicherten Gelände. Für Skitourengeher, Freerider und Schneeschuhwanderer gehören deshalb ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), eine Sonde und eine Schaufel zur Grundausrüstung. Ein Lawinenairbag bietet zusätzlichen Schutz. Doch selbst mit guter Ausrüstung bleibt die Vermeidung einer Lawinenverschüttung das wichtigste Ziel.
(Rheineck SG). Am Samstagmorgen (10.10.2026) ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 32-jähriger Autofahrer geriet bei starkem Regen mutmasslich infolge Aquaplaning ins Schleudern und prallte gegen beide Leitplanken.
Mit nordwestlicher Strömung fliesst am Samstagnachmittag und Abend allmählich trockenere Luft zum Alpenraum, besonders am Alpennordhang ist aber noch recht viel Feuchtigkeit vorhanden. Die Alpensüdseite ist im Schutze der Alpen wetterbegünstigt.
Am Sonntag dehnt sich ein Hoch bis nach Mitteluropa aus und mit nordwestlicher Höhenströmung gelangt im Tagesverlauf trockenere Luft zum Alpenraum. Ab Montag sorgt das Hoch über Mitteleuropa für stabiles Herbstwetter.
Ein Tief über Südschweden lenkt am Samstag aus Nordwesten eine Kaltfront zur Schweiz. Die Alpensüdseite ist im Schutze der Alpen wetterbegünstigt.
Am Sonntag nimmt der Hochdruckeinfluss allmählich zu und mit einer nordwestlichen Höhenströmung gelangt im Tagesverlauf trockenere Luft zum Alpenraum. Am Montag sorgt ein Hoch über Mitteleuropa für stabiles Herbstwetter.
Superzellen gehören zu den gefährlichsten Gewitterformen. Ihr Kennzeichen ist ein anhaltend rotierender Aufwind, der die Wolke über längere Zeit mit feuchtwarmer Luft versorgt. Auch über der Schweiz können solche Gewitter grossen Hagel, heftige Böen und Starkregen bringen. Ihre Entstehung hängt davon ab, wie Feuchtigkeit, instabile Luftschichtung, Hebung und unterschiedliche Winde zusammenwirken.
Ein dunkler Himmel oder eine spektakuläre Wolkenunterseite reichen für die Diagnose nicht aus. Ebenso wenig beweist ein schwerer Hagelschlag allein eine Superzelle. Der Begriff beschreibt den inneren Aufbau des Gewitters und nicht bloss seine Wirkung am Boden. Diese Unterscheidung hilft, Wetterbilder einzuordnen und Warnungen unabhängig vom Aussehen einer Wolke ernst zu nehmen.
Am Freitag fliesst zunächst noch etwas feuchtere Luft zum Alpennordhang, dann folgt vorübergehend trockenere Luft nach.
Ein neues Tief südlich von Island führt auf Samstag ein okkludierendes Frontensystem zur Alpennordseite. Die Alpensüdseite bleibt im Schutz des Alpenbogens von der Feuchtezufuhr abgeschirmt.
(Genf GE). Der Herbst ist da – und mit den kürzer werdenden Tagen, Regen und teilweise eingeschränkter Sicht verändern sich auch die Bedingungen auf den Strassen.
Die Kantonspolizei Genf erinnert deshalb an einige einfache Verhaltensregeln, mit denen Verkehrsteilnehmende ihre Sicherheit erhöhen können.
Am Donnerstag zieht ein Tief vom Nordmeer nach Südskandinavien und steuert eine aktive Kaltfront über den Alpenraum hinweg ostwärts.
Am Freitag wird die Feuchtigkeit zunächst noch am Alpennordhang gestaut, sonst fliesst allmählich wieder trockenere Luft zur Schweiz. Am Samstag erfasst aus Westen eine weitere Störung die Alpennordseite.
Der Hochdruckeinfluss über Mitteleuropa lässt nach und die Schweiz gelangt heute Mittwoch zunehmend in den Einflussbereich eines Tiefs, das von der Biskaya zu den Benelux-Staaten zieht. Damit einhergehend dreht die Höhenströmung auf Südwest und es erfolgt eine Anfeuchtung.
Gleichzeitig wird es in den Alpen vorübergehend föhnig. Am Donnerstag zieht das Tief weiter nach Südskandinavien und steuert eine aktive Kaltfront über den Alpenraum hinweg ostwärts. Am Freitag wird die Feuchtigkeit noch am Alpennordhang gestaut, sonst fliesst allmählich wieder trockenere Luft zur Schweiz.
Wer sich im Winter abseits gesicherter Pisten im Lawinengelände bewegt, sollte ein Lawinenverschüttetensuchgerät – kurz LVS – am Körper tragen. Barryvox ist dabei der bekannte Produktname des Schweizer Herstellers Mammut. Das Gerät sendet während der Tour permanent ein Signal und kann bei einem Lawinenunfall innert Sekunden auf die Suche nach Verschütteten umgestellt werden.
Das Grundprinzip ist ebenso einfach wie entscheidend: Alle LVS-Geräte arbeiten auf der international standardisierten Frequenz von 457 kHz. Wird eine Person verschüttet, sendet ihr Gerät weiter. Nicht verschüttete Begleiter schalten ihre Geräte vom Sende- in den Suchmodus und werden über Richtung und Entfernung Schritt für Schritt zum stärksten Signal geführt.
Ein LVS ist jedoch kein alleinstehendes Rettungssystem. Erst zusammen mit Lawinensonde und Schaufel wird aus der Ortung eine tatsächliche Kameradenrettung. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF betont, wie kritisch die Zeit ist: Nach rund 15 bis 18 Minuten sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit von vollständig Verschütteten deutlich. Deshalb entscheidet häufig die unmittelbare Hilfe der Begleiter, noch bevor professionelle Rettungskräfte eintreffen.
Die Schweiz liegt mehrheitlich im Einflussbereich eines Hochs, welches sich vom nahen Atlantik über Deutschland bis nach Osteuropa erstreckt. In der Höhe zieht heute Dienstag ein kleines Tief von Italien über den östlichen Alpenraum nach Süddeutschland.
Es sorgt zum Teil für eine Anfeuchtung und Labilisierung der Luftmasse. Am Mittwoch gelangt der Alpenraum in den Einflussbereich eines Tiefs, das von der Biskaya zu den Benelux-Staaten zieht. Damit einhergehend erfolgt eine Anfeuchtung, und in den Alpen wird es vorübergehend föhnig. Am Donnerstag zieht das Tief weiter nach Südskandinavien und steuert eine markante Kaltfront über den Alpenraum hinweg.
Die Schweiz liegt mehrheitlich im Einflussbereich eines Hochs, welches sich vom nahen Atlantik über Deutschland bis nach Osteuropa erstreckt. In der Höhe zieht am Montag ein kleines Tief von Süddeutschland über den Alpenraum nach Norditalien, bevor es am Dienstag umkehrt und nordwärts erneut zu den Alpen zieht.
Es sorgt zum Teil für eine Anfeuchtung und Labilisierung der Luftmasse. Am Mittwoch gelangt der Alpenraum auf die Vorderseite eines Tiefs, das von der Biskaya zu den Benelux-Staaten zieht. Damit einhergehend erfolgt eine Anfeuchtung, und in den Alpen wird es vorübergehend föhnig.
Ein dumpfes „Wumm“ unter den Skiern oder Schneeschuhen – und plötzlich sackt die Schneedecke spürbar ab. Was zunächst nur wie ein ungewöhnliches Geräusch im Schnee wirkt, ist eines der deutlichsten Warnsignale im winterlichen Gebirge. Ein Wumm kann darauf hinweisen, dass tief in der Schneedecke eine Schwachschicht gebrochen ist.
Das Gefährliche daran: Der Hang muss sich dabei überhaupt nicht bewegen. Es kann weiterhin alles ruhig und stabil aussehen. Unter der Oberfläche kann sich der Bruch jedoch bereits über eine grosse Fläche ausgebreitet haben.
Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF bezeichnet Wummgeräusche deshalb als Alarmzeichen für eine kritische Lawinensituation. Besonders ernst wird es, wenn zusätzlich Risse in der Schneedecke sichtbar werden.
Die Luftmasse über der Schweiz wird heute mit zunehmendem Hochdruckeinfluss weiter abgetrocknet, der Westen des Landes wird noch von den Ausläufern einer Störung über Frankreich gestreift.
Am Sonntag verlagert sich ein Höhentief von der Nordsee nach Deutschland. Auf seiner Vorderseite sorgt es in der zweiten Tageshälfte wieder für eine Anfeuchtung der Luftmasse. Am Montag zieht das Höhentief weiter nach Österreich. Während es das Wetter vor allem in den östlichen Alpen beeinflusst, profitieren die übrigen Landesteile vom Einfluss des Hochs mit Kern über Frankreich.
Lawinen entstehen, wenn die Schneedecke an einem Hang ihre Stabilität verliert und grosse Schneemassen ins Rutschen geraten. Entscheidend sind dabei nicht nur Neuschnee und Steilheit, sondern vor allem der Aufbau der Schneedecke, Wind, Temperatur und schwache Schichten im Schnee. Für Wintersportler besonders gefährlich sind Schneebrettlawinen: Sie verursachen laut dem WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mehr als 90 Prozent der Lawinenopfer.
Eine Lawine beginnt häufig mit einem kleinen Bruch in der Schneedecke. Besonders kritisch ist die Kombination aus einer gebundenen, relativ festen Schneeschicht und einer darunterliegenden Schwachschicht. Gibt diese Schwachschicht nach, kann sich der Bruch innerhalb von Sekunden über einen grossen Teil des Hanges ausbreiten. Das darüberliegende Schneebrett löst sich und gleitet talwärts. Schneebrettlawinen benötigen in der Regel Hänge von mindestens rund 30 Grad Neigung.
Doch Lawinen entstehen nicht alle auf dieselbe Weise. Neben Schneebrettlawinen gibt es Lockerschneelawinen, Nassschneelawinen, Gleitschneelawinen und besonders schnelle Staublawinen. Welche davon am gefährlichsten ist, hängt davon ab, ob man die Gefahr für einzelne Wintersportler oder die mögliche Zerstörungskraft betrachtet.
Die gestern mit einer Kaltfront eingeflossene feuchtere und weniger warme Luft liegt auch heute über der Schweiz.
Mit langsam zunehmendem Hochdruckeinfluss wird diese heute und morgen langsam abgetrocknet. Am Sonntag steuert ein Tief über Skandinavien wahrscheinlich die Ausläufer einer neuen Front Richtung Alpenraum.