Seit dem 5. März ist die Schweiz von einer Staubwolke aus der Sahara erfasst.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich diese deutlich verstärkt.
Die Schweiz liegt zwischen einem Hoch mit Zentrum über Osteuropa und einem Tief über der Iberischen Halbinsel in einer südöstlichen Höhenströmung. Vor allem die unteren Luftschichten sind mit Saharastaub angereichert.
Dies kann sich auf die Bewölkung auswirken, was die Prognose entsprechend unsicher macht. Im Verlauf des Sonntag verlagert das Tief zu den Pyrenäen und in der Westschweiz lässt der Hochdruckeinfluss allmählich etwas nach. Am Montag zieht das Tief unter Auffüllung weiter nordwärts. In den folgenden Tagen gelangt aus Südwesten sukzessive feuchtere und labiler geschichtete Luft zur Schweiz.