13. Oktober 2026

Weniger Schnee, mehr Gefahr: Die Lawinen der Zukunft

Der laufende Klimawandel verändert die Lawinengefahr in den Schweizer Alpen grundlegend. Obwohl in vielen Regionen künftig weniger Schnee liegen wird, können im Hochgebirge besonders mächtige Lawinen entstehen. Intensive Schneefälle, steigende Temperaturen und instabile Gletscher schaffen neue Risiken. Forschende des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF erwarten vor allem eine Zunahme von Nassschneelawinen. Die Entwicklung erscheint zunächst widersprüchlich: Wenn es wärmer wird und die Schneedecke schrumpft, müssten Lawinen eigentlich seltener werden. Tatsächlich rechnen Forschende langfristig mit weniger trockenen Schneelawinen. In hohen Lagen können jedoch heftige Niederschläge weiterhin gewaltige Schneemassen aufbauen. Gleichzeitig verändern Regen und Tauwetter die Stabilität bestehender Schneedecken. Für die Schweiz hat diese Entwicklung erhebliche Bedeutung. Besonders im Wallis, in Graubünden und im Berner Oberland liegen Siedlungen, Verkehrswege, Bergbahnen und SAC-Hütten unterhalb steiler Lawinenhänge. Die bisherigen Gefahrenzonen müssen deshalb auch künftig überprüft werden. Dabei geht es nicht nur um häufigere Nassschneelawinen, sondern ebenso um seltene Extremereignisse mit grosser Zerstörungskraft.

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Nach Regen fällt das Feuerverbot: Trotzdem können Funken und Zigaretten Brände auslösen

(Uri UR). Die Waldbrandgefahr im Kanton Uri hat sich aufgrund der flächendeckenden Niederschläge und gesunkenen Temperaturen der vergangenen Tage entspannt. Aus diesem Grund hat die Sicherheitsdirektion in Absprache mit den Fachstellen des Amts für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe am 13. Oktober 2026 aufgehoben.

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