Wetter am Samstag, 24.10.2026: Kühl, wechselhaft und neuer Sturm im Anmarsch

Das Sturmtief „Austen” zieht vom Ärmelkanal Richtung Dänemark, und wir kommen in einer zunehmend starken Südwestströmung in dessen Einflussbereich. Gegen Abend führt es eine zum Tief gehörende Kaltfront über die Alpennordseite hinweg. Auf dessen Rückseite dreht die Strömung auf Nordwest. Am Freitagabend und Samstag fliesst kühle und labil geschichtete Luft zur Schweiz. Auf Sonntag nähert sich das nächste Sturmtief namens „Boelo” den Britischen Inseln, eine starke bis stürmische Südwest- bis Westströmung erreicht die Schweiz. Das Sturmtief führt in der Nacht zum Sonntag eine Warmfront aus Westen über uns hinweg, am Sonntag folgt die aktive Kaltfront.

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Sturm auf dem Balkon: Welche Gegenstände vor der Warnung sichern?

Eine Sturmwarnung macht aus scheinbar harmlosen Balkonmöbeln, Pflanzgefässen und Dekorationen mögliche Gefahren. Besonders leichte, grossflächige oder schlecht befestigte Gegenstände können von Böen erfasst, gegen Fenster geschleudert oder über das Geländer getragen werden. Entscheidend ist deshalb nicht allein das Gewicht eines Gegenstands. Auch seine Form, die Angriffsfläche für den Wind, der Standort und die Qualität seiner Befestigung bestimmen, ob er sicher stehen bleibt. Der Balkon sollte kontrolliert werden, solange das Wetter noch ruhig ist und gefahrloses Arbeiten möglich bleibt.

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Frostwarnung: Diese Aussenleitungen am Haus zuerst kontrollieren

Kündigt sich Frost an, sollten Hausbesitzer zuerst alle wasserführenden Leitungen kontrollieren, die ausserhalb der beheizten Gebäudehülle liegen. Besonders gefährdet sind Aussenwasserhähne, Gartenleitungen, Bewässerungsanlagen sowie Anschlüsse in ungeheizten Garagen, Kellern und Gartenhäusern. Entscheidend ist nicht allein die sichtbare Armatur. Häufig gefriert das Wasser in einem dahinterliegenden Leitungsabschnitt, einem Ventil oder einer Kupplung. Die Kontrolle sollte deshalb vom Aussenhahn bis zum zugehörigen Absperr- und Entleerungsventil im Gebäude führen.

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Herbstnebel auf der Strasse: Das richtige Licht unter 50 Metern Sicht

Sinkt die Sichtweite im Herbstnebel unter 50 Meter, reicht das Tagfahrlicht nicht aus. In der Schweiz gehört das Abblendlicht manuell eingeschaltet; bei stark eingeschränkter Sicht können Nebelscheinwerfer und die Nebelschlussleuchte hinzukommen. Fernlicht ist dagegen ungeeignet, weil es von den feinen Wassertröpfchen zurückgeworfen wird und die eigene Sicht verschlechtern kann. Entscheidend ist nicht möglichst viel Licht, sondern die richtige Kombination. Das Fahrzeug muss von vorne und hinten erkennbar sein, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Sobald der Nebel dünner wird, müssen besonders die sehr helle Nebelschlussleuchte und nicht mehr benötigte Nebelscheinwerfer wieder ausgeschaltet werden.

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Wie liest man die Regenwahrscheinlichkeit in einer Wetter-App richtig?

Die Regenwahrscheinlichkeit gehört zu den meistbeachteten und zugleich am häufigsten missverstandenen Angaben einer Wetter-App. Eine Anzeige von 30 Prozent bedeutet weder, dass es während 30 Prozent des Tages regnet, noch dass 30 Prozent einer Region nass werden. Richtig gelesen beschreibt der Wert die Wahrscheinlichkeit, dass an einem bestimmten Ort innerhalb des angegebenen Zeitraums messbarer Niederschlag fällt. Für eine verlässliche Planung müssen zusätzlich Zeitraum, Niederschlagsmenge, Wetterlage, Radarbild und mögliche Warnungen berücksichtigt werden.

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Nach der Lawine: Diese Spezialmaschinen kommen zum Einsatz

Wenn eine Lawine Strassen, Bahnlinien oder ganze Geländepassagen verschüttet, beginnt für Rettungskräfte und Räumungsteams ein anspruchsvoller Einsatz. Rettungshelikopter, elektronische Suchsysteme, Bagger, Radlader und leistungsstarke Schneefräsen übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge: Zuerst müssen Menschen gerettet und weitere Gefahren beurteilt werden, erst danach können schwere Maschinen die Schneemassen beseitigen. Lawinenablagerungen bestehen häufig aus stark verdichtetem Schnee, Eisbrocken, Steinen und mitgerissenem Holz. Ein gewöhnlicher Schneepflug reicht deshalb vielerorts nicht aus. Welche Maschinen eingesetzt werden, hängt von der Lage, der Verschüttungstiefe, den Zufahrtsmöglichkeiten und der Gefahr weiterer Lawinen ab. In der Schweiz sind solche Einsätze besonders auf Alpenpässen, bei Bergbahnen und entlang gefährdeter Bahnstrecken wichtig. Während Rega und Alpine Rettung Schweiz für die Menschenrettung zuständig sind, übernehmen später spezialisierte Unternehmen und die Strassen- beziehungsweise Bahndienste die Räumarbeiten. Vor jeder Arbeitsphase muss beurteilt werden, ob der betroffene Bereich ausreichend gesichert ist.

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Wetter am Freitag, 23.10.2026: Sturmtief Austen bringt Regen und Sturmböen

Ein Zwischenhoch sorgte am Donnerstag für eine Wetterberuhigung. Am Freitag gelangen wir in den Einflussbereich des Sturmtiefs "Austen", welches vom Ärmelkanal Richtung Dänemark zieht. Dabei erfasst sein Sturmfeld auch die Schweiz, und die zum Tief gehörende Kaltfront zieht über die Alpennordseite hinweg. Auf der Rückseite der Front staut sich am Samstag kühlere und feuchte Luft am Alpennordhang, bevor am Sonntag bereits das nächste Frontensystem unser Land erfasst.

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Veranstaltung und Wetter: Was ins Sicherheitskonzept gehört

Bei einer Veranstaltung im Freien gehört das Wetter nicht nur in den Schlechtwetterplan, sondern als eigenständiges Risiko ins Sicherheitskonzept. Festgelegt werden müssen relevante Wettergefahren, Informationsquellen, Verantwortlichkeiten, Grenzwerte, Schutzmassnahmen und eindeutige Entscheidungen über Unterbruch, Räumung oder Absage. Das Konzept muss so konkret sein, dass die Einsatzleitung auch unter Zeitdruck handeln kann. Allgemeine Formulierungen wie „bei schlechtem Wetter wird reagiert“ reichen nicht. Entscheidend sind nachvollziehbare Abläufe: Wer beobachtet die Lage, wer entscheidet, wie werden Helfer und Publikum informiert und wohin können sich Menschen sicher begeben?

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Event bei Regen: Diese Informationen gehören vorab veröffentlicht

Bei einem Event unter freiem Himmel ist Regen nicht nur eine Frage der Kleidung. Nasse Wege, veränderte Eingänge, gesperrte Parkflächen und kurzfristig verschobene Programmpunkte beeinflussen die gesamte Anreise. Der Veranstalter sollte deshalb vorab klar erklären, ob der Anlass stattfindet und welche Bedingungen vor Ort gelten. Eine hilfreiche Wetterinformation beantwortet die praktischen Fragen der Besucher: Wann fällt der Entscheid über die Durchführung? Welche Zugänge bleiben offen? Wo befinden sich gedeckte Bereiche? Und über welchen Kanal werden kurzfristige Änderungen bekannt gegeben? Eine einzige aktuelle Informationsseite verhindert widersprüchliche Mitteilungen.

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250'000 Tonnen Eis über Randa – Neuschnee erhöht die Lawinengefahr

Am Weisshorn oberhalb von Randa im Wallis bleibt die Gefahr eines grösseren Gletscherabbruchs bestehen. Rund 250'000 Tonnen Eis bewegen sich am Hängegletscher Weisshorn Ost mit bis zu 20 Zentimetern pro Tag talwärts. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit rückt eine zusätzliche Gefahr in den Vordergrund: Ein Eisabbruch könnte grosse Schneemassen mitreissen und eine mächtige Lawine auslösen. Naturgefahreningenieur Norbert Carlen vom Kanton Wallis bestätigt die anhaltenden Bewegungen des instabilen Eiskörpers. Besonders entscheidend wird nun, wie viel Schnee sich auf dem unterhalb liegenden Bisgletscher ansammelt. Bei ungünstiger Schneelage könnte ein Eissturz eine Kettenreaktion auslösen, deren Auswirkungen über einen gewöhnlichen Gletscherabbruch hinausgehen. Die Gemeinde Randa überwacht den Hängegletscher bereits seit Ende Juni verstärkt. Am 24. August wurde die Überwachung nach mehreren Eisabbrüchen auf Stufe 3 erhöht. Der gefährdete Bereich bleibt gesperrt. Die bisherige Einschätzung der Behörden sieht das Siedlungsgebiet nicht als unmittelbar gefährdet an, während für Wandernde und andere Personen innerhalb des Gefahrenperimeters erhebliche Risiken bestehen.

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Wetter am Donnerstag, 22.10.2026: Sonne und Ruhe vor Sturmtief Austen

Eine Tiefdruckrinne erstreckt sich von Island über die Britischen Inseln und den Alpenraum südostwärts bis zur Adria. In den höheren Luftschichten fliesst aus Süden feuchtlabile Luft zu den Alpen. Gleichzeitig strömt aus Westen feuchte Polarluft zur Alpennordseite. Am Donnerstag bringt ein Zwischenhoch vorübergehend eine Wetterberuhigung, bevor wir am Freitag in den Einflussbereich des Sturmtiefs Austen gelangen, welches nördlich der Schweiz durchzieht.

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Lawinen und Murgänge: Wie automatische Alarmanlagen Menschenleben schützen

Wenn eine Lawine ins Tal donnert oder ein Murgang durch einen Wildbach rast, bleiben oft nur Sekunden oder wenige Minuten für eine Reaktion. Moderne Alarmanlagen können solche Naturereignisse automatisch erkennen und gefährdete Strassen, Bahnlinien oder Wanderwege sperren. In der Schweiz kommen dafür Radargeräte, Erschütterungssensoren und digitale Überwachungssysteme zum Einsatz. Doch wie funktioniert diese Technik, und wie zuverlässig ist sie? Die Anlagen überwachen gefährdete Hänge und Bachläufe rund um die Uhr. Sobald Sensoren ungewöhnliche Bewegungen registrieren, überprüft eine elektronische Steuerung die Messwerte. Erkennt das System eine Lawine oder einen Murgang, kann es unmittelbar Warnleuchten, Sirenen oder automatische Strassensperren aktivieren. Gleichzeitig werden je nach Anlage die zuständigen Sicherheitsdienste benachrichtigt. Besonders in den Schweizer Alpen haben solche Warnsysteme eine wichtige Bedeutung. Das Lawinenradar in Elm im Kanton Glarus und die Murgangüberwachung am Illgraben im Wallis zeigen, wie unterschiedliche Technologien eingesetzt werden. Allerdings können die Anlagen weder jedes Naturereignis vorhersagen noch einen vollständigen Schutz garantieren.

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Winterdienst: Gemeinde lehnt Haftung für Schäden an falsch parkierten Autos ab

(Auw AG). Die Gemeinde Auw erinnert Fahrzeughalter daran, ihre Autos im Hinblick auf den bevorstehenden Winterdienst nicht auf öffentlichen Strassen, Trottoirs und Plätzen abzustellen. Damit sollen Schneepflüge und andere Winterdienstfahrzeuge ihre Arbeiten ungehindert ausführen können. Die Gemeinde weist zudem auf mögliche Schäden an falsch parkierten Fahrzeugen hin.

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Wetter am Mittwoch, 21.10.2026: Regen, Wind und Schnee bis in tiefere Lagen

Ein Höhentief über der Biskaya verlagert sein Zentrum langsam nach Frankreich. Es steuert mit einer südlichen Höhenströmung feuchte Luft zur Alpensüdseite, womit sich eine Stauphase eingestellt hat. Nördlich der Alpen sorgt Föhn vorerst für eine Entlastung. Am Mittwochvormittag überquert aus Westen eine Kaltfront die Schweiz und beendet die Föhnphase. Dahinter folgt am Mittwochabend aus Westen eine weitere Kaltfront mit feuchter Polarluft. Am Donnerstag sorgt ein Zwischenhoch für eine vorübergehende Wetterberuhigung.

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Wetter am Dienstag, 20.10.2026: Föhn im Norden, Regen im Süden

Ein Höhentief über der Biskaya verlagert sein Zentrum heute Dienstag langsam nach Frankreich. Es steuert mit einer südlichen Höhenströmung zunehmend feuchtere Luft zur Alpensüdseite, womit eine markante Stauphase eingeleitet wird. Nördlich der Alpen kommt Föhn auf. Am Mittwochvormittag überquert aus Westen eine Kaltfront die Schweiz und beendet die Föhnphase. Dahinter folgt am Mittwochabend aus Westen eine weitere aktive Kaltfront mit feuchter Polarluft. Am Donnerstag sorgt ein Zwischenhoch für eine vorübergehende Wetterberuhigung.

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Wetter am Montag, 19.10.2026: Hochnebel im Flachland, Sonne in den Alpen

Ein Höhentief über den Beneluxstaaten verlagert sein Zentrum heute Sonntag langsam Richtung Bretagne. Eine stationäre Luftmassengrenze bleibt über der Westschweiz unverändert liegen und damit auch die feuchte Luftmasse über der Alpennordseite. Auf der Vorderseite des Höhentiefs wird aus Südwesten zunehmend feuchte Luft zur Alpensüdseite geführt. Am Montag verlagert sich das Höhentief weiter nach Westen und die Alpensüdseite wird entlastet, nördlich der Alpen bleibt die feuchte Grundschicht zurück. Am Dienstag wird das Höhentief wieder in die grossräumige Strömung eingegliedert und nähert sich der Schweiz. Damit wird eine neue und markantere Südstauphase eingeleitet.

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Lawinen im Winter: Wie die Schweiz Menschen und Verkehrswege schützt

Wenn im Winter grosse Schneemengen in den Schweizer Alpen fallen, beginnt für die Lawinendienste eine besonders anspruchsvolle Zeit. Spezialisten überwachen gefährdete Hänge, sperren Strassen und Skipisten und lösen Lawinen bei Bedarf kontrolliert aus. Moderne Sprenganlagen, Schutzverbauungen und Warnsysteme helfen dabei, Menschen und Infrastruktur zu schützen. Ziel ist nicht, sämtliche Lawinen zu verhindern, sondern ihre Gefahren möglichst früh zu beherrschen. Besonders nach intensiven Schneefällen, starkem Wind oder einem Temperaturanstieg kann sich die Lawinensituation innerhalb kurzer Zeit verändern. Lokale Sicherheitsdienste beurteilen dann die Schneedecke und entscheiden über notwendige Massnahmen. Neben fest installierten Sprengsystemen kommen unter geeigneten Bedingungen auch Helikopter zum Einsatz. Schutzwälder, Schneebrücken und Lawinengalerien ergänzen diese kurzfristigen Sicherungsarbeiten. In der Schweiz sind solche Massnahmen besonders für alpine Verkehrsverbindungen, Bergdörfer und Wintersportgebiete wichtig. Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos stellt mit dem Lawinenbulletin eine zentrale Entscheidungsgrundlage bereit. Verantwortlich für konkrete Sperrungen, Sicherungsarbeiten und Freigaben sind die zuständigen lokalen Sicherheitsdienste und Behörden.

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Wetter am Sonntag, 18.10.2026: Trüb im Norden, Regen und Schnee in den Alpen

Ein Höhentief hat sich über den Beneluxstaaten abgespaltet und verlagert sein Zentrum heute Sonntag langsam Richtung Bretagne. Die Kaltfront bleibt über der Westschweiz stationär und die feuchte Luftmasse über der Alpennordseite praktisch unverändert. Auf der Vorderseite des Höhentiefs wird nun aus Südwesten feuchtere Luft zur Alpensüdseite geführt. Am Montag verlagert sich das Höhentief zur Bretagne und die Alpensüdseite wird entlastet, nördlich der Alpen bleibt die feuchte Grundschicht zurück. Am Dienstag wird das Höhentief wieder in die grossräumige Strömung eingegliedert und nähert sich der Schweiz. Damit wird eine neue und markantere Südstauphase eingeleitet.

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