Die Verantwortlichen von Kanton, Gemeinden und Gewerbe haben sich heute im Calancatal zur aktuellen Lage ausgetauscht.
Trotz intensiver Arbeiten bleibt die Situation anspruchsvoll.
Brienz/Brinzauls ist wieder bewohnt – doch die Zukunft des Bündner Bergdorfs bleibt offen. Nach zwei Evakuierungen, gewaltigen Felsbewegungen und jahrelang zunehmenden Verschiebungen hat ein aufwendiger Entwässerungsstollen die Rutschung inzwischen massiv verlangsamt. Gleichzeitig liegen 42 Gesuche für eine präventive Umsiedlung vor. Seit dem 25. August 2026 steht zudem fest: Tiefencastel und Alvaneu sollen zu neuen Wohnorten für jene Brienzerinnen und Brienzer werden, die ihr Dorf verlassen wollen.
Die Situation wirkt beinahe paradox. Noch 2024 bewegten sich Teile des Dorfes mit Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Über Monate mussten die Menschen ihre Häuser verlassen. Heute sind die Bewegungsraten in wichtigen Bereichen auf wenige Zentimeter pro Jahr zurückgegangen, die Bevölkerung durfte heimkehren und eine erneute Evakuierung gilt nach aktuellem Kenntnisstand als deutlich weniger wahrscheinlich.
Eine schwere Sturzflut hat Teile des Grand-Canyon-Nationalparks im US-Bundesstaat Arizona verwüstet. Ein Mensch kam ums Leben, rund 15 Personen gelten nach aktuellem Stand als vermisst oder noch nicht erfasst. Mehr als 60 Menschen wurden aus dem Inneren des Canyons evakuiert. Besonders betroffen sind der Bright Angel Canyon und die Umgebung der bekannten Phantom Ranch.
Die Sturzflut ereignete sich am Samstagnachmittag, 29. August. Heftige Gewitter liessen den Bright Angel Creek innerhalb kürzester Zeit stark anschwellen. Wasser, Schlamm, Geröll und Treibgut schossen durch die enge Schlucht und richteten erhebliche Schäden an Wegen, Brücken und Versorgungsanlagen an.
Bei Gewitter im Einsatz.
Rund ein halbes Dutzend Meldungen wegen führerloser Boote auf dem Bodensee gingen am Freitag (28.08.2026) bei der Kantonalen Notrufzentrale ein.
Mit einer von West auf Südwest drehender Höhenströmung erreicht uns heute zunächst eher trockene Luft, bevor in der Nacht auf Montag eine Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz zieht.
Am Dienstag dehnt sich ein Hoch vom Atlantik bis nach Mitteleuropa aus. Mit der westlichen Höhenströmung erreicht uns wieder trockenere Luft.