m Freitagvormittag (28.8.2026) ist eine heftige Unwetterfront über grosse Teile des Kantons Zürich gezogen.
Dabei sind mehrere Personen verletzt worden, und es sind erhebliche Sachschäden entstanden.
Um 10 Uhr zog heute Morgen ein Unwetter mit starkem Hagel durch den nördlichen Teil des Kantons Zürich.
Die Einsatzleitzentrale 144/118 nahm während einer halben Stunde 450 Notrufe entgegen.
Ein schweres Gewitter reicht aus, um zu zeigen, wie eng die moderne Schweiz miteinander vernetzt ist. Am Freitagmorgen zogen kräftige Gewitter mit Sturm, Starkregen und grossem Hagel über weite Teile der Nordschweiz. Rund 46'000 Blitze wurden registriert, lokal erreichten Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu sechs Zentimetern. Strommasten knickten ein, Bahnstrecken wurden beeinträchtigt, Flüge gestrichen und Gebäude beschädigt. Das Ereignis wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie wetterfest ist die Schweiz tatsächlich?
Der 28. August 2026 wurde innerhalb weniger Stunden zu einem Belastungstest für ganz unterschiedliche Infrastrukturen. Besonders betroffen waren Teile der Kantone Solothurn, Aargau, Zürich und Schaffhausen. In Solothurn gingen bis zum Mittag rund 290 Schadensmeldungen ein. Ein grosser Teil davon betraf Wassereinbrüche sowie umgestürzte Bäume und andere Sturmschäden.
Am Freitagvormittag (28.08.2026) kurz nach 10.00 Uhr ist ein heftiger Sturm über Schaffhausen hinweggezogen.
Bei der Schaffhauser Polizei gingen rund 90 Schadensmeldungen ein. Verletzt wurde niemand.
Eine kräftige Gewitterfront hat am Freitagmorgen, 28. August 2026, weite Teile der Schweiz getroffen.
Besonders betroffen waren Regionen entlang des Juras, im Mittelland sowie später in der Nordostschweiz.
Die Schweiz steht am Freitag vor einer markanten Wetterumstellung. Eine Kaltfront verdrängt die schwül-warme Luft und bringt in mehreren Regionen kräftige Gewitter, Starkregen, Hagel und stürmische Windböen. Besonders aufmerksam beobachtet wird die Lage auf der Alpennordseite, im Alpenraum und im Tessin. Nicht überall wird es gleich heftig – einzelne Gewitter können lokal jedoch deutlich stärker ausfallen.
Die Kaltfront erreichte am Freitagmorgen zunächst den Jura und zieht im Tagesverlauf weiter über die Schweiz. Damit nimmt die Gewitterneigung von Westen her deutlich zu. Bis zum Abend werden weite Teile des Landes von der Front erfasst.
Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher konnten am Freitagmorgen über der Schweiz ein besonderes Himmelsschauspiel verfolgen: Der Vollmond tauchte tief in den Schatten der Erde ein. Die partielle Mondfinsternis vom 28. August 2026 war ungewöhnlich ausgeprägt – beim Maximum befanden sich rund 96 Prozent der sichtbaren Mondscheibe im Kernschatten der Erde. Zu einer totalen Mondfinsternis fehlte damit nur wenig.
Das astronomische Ereignis begann bereits um 03.23 Uhr mit dem Eintritt des Mondes in den Halbschatten der Erde. Diese erste Phase war mit blossem Auge zunächst nur schwer wahrnehmbar. Deutlich spektakulärer wurde es ab etwa 04.34 Uhr, als der Mond in den dunkleren Kernschatten eintrat.
Europa bekommt einen neuen Blick auf sein Wetter: In der Nacht auf Freitag ist der Wettersatellit MTG-I2 erfolgreich ins All gestartet. Der Satellit der dritten Meteosat-Generation soll Gewitter, Stürme, Starkregen und Waldbrände wesentlich schneller und detaillierter erfassen als frühere Systeme. Auch für die Schweiz sind die neuen Daten besonders interessant – gerade bei rasch entstehenden Gewittern über den Alpen.
MTG-I2 startete am Donnerstag, 27. August 2026, um 22.11 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation ESA verlief der Start erfolgreich.
Auf der Vorderseite eines Tiefdruckgebietes südwestlich der Britischen Inseln gelangt heute Donnerstag mit einer kräftigen Südwestströmung nochmals heisse und mit Saharastaub angereicherte Luft zum Alpenraum.
Der Föhn in den Alpen nimmt bis in die Nacht auf Freitag noch an Stärke zu. Am Freitag steuert das Tiefdruckgebiet seine zugehörige Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz hinweg und beendet die Föhnphase. Auf der Rückseite der Front folgt am Wochenende mit einer mässigen westlichen Strömung weniger warme und trockenere Luft nach.
Die Schweiz gelangt allmählich auf die Vorderseite einer Tiefdruckzone über Westeuropa. Mit einer kräftigen Südwestströmung gelangt am Donnerstag nochmals heisse und mit Saharastaub angereicherte Luft zum Alpenraum.
In den Alpen stellt sich eine starke Föhnlage ein. Am Freitag lenkt ein Tief bei Schottland eine aktive Kaltfront von West nach Ost über die Schweiz hinweg und beendet die Föhnphase. Hinter der Front gelangt am Samstag mit westlicher Strömung wieder trockene Luft zu unserem Land.
Mit einer mässigen südwestlichen Strömung gelangt heute Mittwoch stabiler geschichtete und zunehmend trockene Luft zum Alpenraum.
Am Donnerstag stellt sich eine starke Föhnströmung ein, wobei noch einmal heisse und mit Saharastaub angereicherte Luft aus Südwesten zur Schweiz geführt wird.
Die Störung der Nacht verlagert sich schnell weiter nach Osten. Mit südwestlicher Strömung erreicht uns am Dienstag mässig feuchte und instabil geschichtete Luft, die am Nachmittag und Abend mit einer schwachen Störung noch einmal aktiviert wird.
Am Mittwoch sorgt ein Zwischenhoch für eine Abtrocknung und Stabilisierung der Luftmasse. Am Donnerstag geraten wir in eine starke Föhnströmung, die vorübergehend noch einmal heisse Luft zur Schweiz führt.
Am Sonntag und Montag bestimmt der Ausläufer eines Hochs, das sich von den Britischen Inseln Richtung Nordsee verlagert, das Wetter im Alpenraum.
Im Laufe des Montags gelangt die Schweiz auf die Vorderseite eines Tief über der Biskaya. In der Nacht auf Dienstag überquert uns aus Südwesten eine Störung mit eingelagerten Gewittern.
Am Sonntag und Montag bestimmt der Ausläufer eines Hochs, das sich von den Britischen Inseln Richtung Nordsee verlagert, das Wetter im Alpenraum.
Im Laufe des Montags gelangt die Schweiz auf die Vorderseite eines Tief über der Biskaya. In der Nacht auf Dienstag überquert uns aus Südwesten eine Störung mit eingelagerten Gewittern.
Am Wochenende dehnt sich ein Hochdruckgebiet von den Britischen Inseln bis nach Mitteleuropa aus, womit eine Stabilisierung und Abtrocknung der Luft im Alpenraum einhergeht.
Am Sonntag und Montag verlagert sich das Hoch allmählich ostwärts, und wir kommen am Süd- bzw. Südwestrand dieses Hochs in eine Bisenlage.
Ein heftiges Gewitter mit starken Niederschlägen hat in der Nacht bei Wangen an der Aare zu einem Belagsschaden auf der A1 im Baustellenbereich in Fahrtrichtung Bern geführt.
Die Reparaturarbeiten sind demnächst abgeschlossen; die Normalspur kann voraussichtlich in Kürze wieder freigegeben werden.
Starkregen kann Gebäude auch weit entfernt von Bächen, Flüssen und Seen überfluten. Kann Niederschlagswasser nicht ausreichend versickern oder von der Entwässerung aufgenommen werden, fliesst es über Strassen, Vorplätze, Gärten und Hänge ab. Besonders gefährdet sind tiefliegende Hauseingänge, Kellerfenster, Lichtschächte, Aussentreppen und Garagenrampen. Ein wirksamer Gebäudeschutz beginnt deshalb bereits beim Gelände und bei den möglichen Fliesswegen.
Für die Schweiz steht mit der Gefährdungskarte Oberflächenabfluss eine flächendeckende Grundlage zur Verfügung. Sie zeigt mögliche Abflusswege und Bereiche mit potenzieller Überflutung, ersetzt jedoch keine Beurteilung des einzelnen Grundstücks. Gute Vorsorge verbindet Geländeplanung, geschützte Gebäudeöffnungen und eine fachgerecht ausgeführte Liegenschaftsentwässerung. Mobile Barrieren können das Konzept ergänzen, sind wegen der oft kurzen Vorwarnzeit bei Starkregen jedoch nur bedingt geeignet.