Allgemein

Schlechtwetterplan für Veranstaltungen: Varianten entwickeln, bevor es kritisch wird

Ein Schlechtwetterplan beginnt nicht am Veranstaltungstag mit dem Blick auf eine Regen-App. Bei Open-Air-Anlässen müssen mögliche Wetterlagen bereits während der Konzeptphase mitgedacht werden. Regen ist dabei nur ein Szenario. Gewitter, Wind, Hitze, Kälte, aufgeweichter Boden oder eine Kombination mehrerer Faktoren können Programm, Technik, Verkehrswege und die Sicherheit von Gästen erheblich stärker beeinflussen. Eine belastbare Planung entwickelt deshalb mehrere funktionsfähige Varianten und legt im Voraus fest, wann zwischen ihnen gewechselt wird. Wer erst entscheidet, wenn erste Böen durch das Gelände ziehen oder ein Gewitter unmittelbar bevorsteht, hat wertvolle Reaktionszeit verloren. Gute Wetterplanung verbindet Prognosen, Infrastruktur, Zuständigkeiten und Kommunikation zu einem System, das auch unter Zeitdruck funktioniert.

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Säntis in Bewegung: Bis zu 15'000 Kubikmeter Fels drohen auf die Schwägalp zu stürzen

Die imposante Bergwelt rund um Säntis und Schwägalp zeigt derzeit ihre unberechenbare Seite: An der Säntis-Nordwand ist ein gewaltiger Felsbereich instabil geworden. Bis zu 15'000 Kubikmeter Gestein könnten abbrechen. Für Ausflügler/innen und Wanderer/innen gibt es jedoch eine wichtige Entwarnung: Der offizielle Wanderweg Schwägalp–Siebenhütten kann weiterhin benutzt werden.

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Schweiz erlebt heissesten Sommer seit Messbeginn – Rekord von 2003 fällt

Der Sommer 2026 schreibt Schweizer Wettergeschichte. Die Monate Juni, Juli und August waren nach den bisherigen Auswertungen so warm wie noch nie seit Beginn der landesweiten Messungen im Jahr 1864. Mit einer mittleren Temperatur von rund 17,2 Grad übertraf der diesjährige Sommer sogar den legendären Hitzesommer 2003. Damit verliert 2003 nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Spitzenposition. Die landesweite Sommertemperatur lag 2026 rund 0,3 Grad über dem bisherigen Rekord und etwa 3,4 Grad über dem Mittel der Referenzperiode 1991 bis 2020. Neben der Durchschnittstemperatur sorgten auch zahlreiche Hitzetage, Tropennächte und lokale Temperaturrekorde für einen aussergewöhnlichen Sommer.

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Brienz/Brinzauls nach dem Bergsturz: Zwischen Rückkehr und Umsiedlung

Brienz/Brinzauls ist wieder bewohnt – doch die Zukunft des Bündner Bergdorfs bleibt offen. Nach zwei Evakuierungen, gewaltigen Felsbewegungen und jahrelang zunehmenden Verschiebungen hat ein aufwendiger Entwässerungsstollen die Rutschung inzwischen massiv verlangsamt. Gleichzeitig liegen 42 Gesuche für eine präventive Umsiedlung vor. Seit dem 25. August 2026 steht zudem fest: Tiefencastel und Alvaneu sollen zu neuen Wohnorten für jene Brienzerinnen und Brienzer werden, die ihr Dorf verlassen wollen. Die Situation wirkt beinahe paradox. Noch 2024 bewegten sich Teile des Dorfes mit Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Über Monate mussten die Menschen ihre Häuser verlassen. Heute sind die Bewegungsraten in wichtigen Bereichen auf wenige Zentimeter pro Jahr zurückgegangen, die Bevölkerung durfte heimkehren und eine erneute Evakuierung gilt nach aktuellem Kenntnisstand als deutlich weniger wahrscheinlich.

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Neuer Wettersatellit gestartet: Europa sieht Gewitter künftig im Minutentakt

Europa bekommt einen neuen Blick auf sein Wetter: In der Nacht auf Freitag ist der Wettersatellit MTG-I2 erfolgreich ins All gestartet. Der Satellit der dritten Meteosat-Generation soll Gewitter, Stürme, Starkregen und Waldbrände wesentlich schneller und detaillierter erfassen als frühere Systeme. Auch für die Schweiz sind die neuen Daten besonders interessant – gerade bei rasch entstehenden Gewittern über den Alpen. MTG-I2 startete am Donnerstag, 27. August 2026, um 22.11 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation ESA verlief der Start erfolgreich.

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Katastrophe in Nepal: Sturzflut fordert 160 Tote – Hunderte vermisst

Eine gewaltige Sturzflut hat im Norden Nepals ganze Ortschaften verwüstet. Mindestens 160 Menschen kamen nach bisherigen Angaben in der betroffenen Grenzregion ums Leben, Hunderte werden weiterhin vermisst. Besonders dramatisch ist die Lage für Reisende: Allein 590 nepalesische und ausländische Touristinnen und Touristen gelten derzeit als nicht erreichbar. Die Katastrophe ereignete sich am Mittwoch, 26. August 2026, im Himalaya nahe der Grenze zwischen Nepal und dem chinesischen Tibet. Eine gewaltige Flutwelle raste durch das Tal des Bhotekoshi und weiter in Richtung Trishuli. Wasser, Schlamm, Felsen und Geröll rissen Häuser, Fahrzeuge, Strassen und Brücken mit.

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Starkregen am Haus: Schutz vor Oberflächenabfluss, Hangwasser und Rückstau

Starkregen kann Gebäude auch weit entfernt von Bächen, Flüssen und Seen überfluten. Kann Niederschlagswasser nicht ausreichend versickern oder von der Entwässerung aufgenommen werden, fliesst es über Strassen, Vorplätze, Gärten und Hänge ab. Besonders gefährdet sind tiefliegende Hauseingänge, Kellerfenster, Lichtschächte, Aussentreppen und Garagenrampen. Ein wirksamer Gebäudeschutz beginnt deshalb bereits beim Gelände und bei den möglichen Fliesswegen. Für die Schweiz steht mit der Gefährdungskarte Oberflächenabfluss eine flächendeckende Grundlage zur Verfügung. Sie zeigt mögliche Abflusswege und Bereiche mit potenzieller Überflutung, ersetzt jedoch keine Beurteilung des einzelnen Grundstücks. Gute Vorsorge verbindet Geländeplanung, geschützte Gebäudeöffnungen und eine fachgerecht ausgeführte Liegenschaftsentwässerung. Mobile Barrieren können das Konzept ergänzen, sind wegen der oft kurzen Vorwarnzeit bei Starkregen jedoch nur bedingt geeignet.

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Richtig giessen bei Hitze und Trockenheit: So bleiben Garten, Rasen und Pflanzen gesund

Die Schweiz erlebt Mitte August 2026 eine aussergewöhnlich trockene Phase. Am 11. August gilt auf der nationalen Trockenheitsplattform weiterhin die höchste Gefahrenstufe 4 für die gesamte Schweiz. Gleichzeitig setzen hohe Temperaturen Böden, Gemüsebeeten, Kübelpflanzen und Rasenflächen zu. Gerade jetzt entscheidet deshalb weniger die Häufigkeit des Giessens als die Technik: Kleine Wassermengen befeuchten oft nur die obersten Zentimeter. Kräftige, langsame Wassergaben erreichen dagegen die eigentliche Wurzelzone und können Pflanzen länger versorgen.

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Auto in der Sommerhitze: So kühlen Sie Innenraum, Lenkrad und Sitze schnell ab

Die Tür geht auf und eine Wand aus heisser Luft kommt Ihnen entgegen. Das Lenkrad lässt sich kaum anfassen, der Sitz brennt durch die Kleidung und das Gurtschloss fühlt sich an wie eine Herdplatte. An solchen Sommertagen sollten Sie nicht sofort losfahren. Mit wenigen Handgriffen entweicht der Hitzestau, bevor die Klimaanlage den Rest übernimmt. Ein Auto in der Sonne heizt sich viel stärker auf als die Luft draussen. Das ist unangenehm und kann Konzentration, Kreislauf und Reaktionsvermögen belasten. Trotzdem braucht es weder zehn Minuten Wartezeit noch eine Klimaanlage auf Kühlschrankniveau. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge: erst heisse Luft hinauslassen, dann kurz kräftig kühlen und anschliessend eine angenehme Temperatur halten.

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Gut schlafen bei Sommerhitze: Was dem Körper in warmen Nächten wirklich hilft

Das Leintuch klebt, der Ventilator surrt und an Schlaf ist kaum zu denken. Hohe Temperaturen stören die natürliche Wärmeabgabe des Körpers. Dadurch dauert das Einschlafen länger, der Schlaf wird leichter und nächtliche Wachphasen häufen sich. Mit einigen gezielten Massnahmen lässt sich die Belastung jedoch spürbar reduzieren. Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt bei Hitze leichte Bettwäsche, regelmässiges Trinken und eine sanfte Abkühlung des Körpers. Wichtig ist das richtige Mass. Eiskalte Duschen, grosse Trinkmengen direkt vor dem Schlafen oder eigenmächtig eingenommene Schlafmittel können neue Probleme schaffen.

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Wenn Senioren allein wohnen: Der Hitze-Check für Angehörige und Nachbarn

Ein kurzer Anruf am Morgen kann während einer Hitzewelle viel bewirken. Gerade ältere Menschen bemerken Überhitzung oder Flüssigkeitsmangel teilweise spät. Leben Eltern, Grosseltern oder ältere Nachbarn allein, hilft deshalb ein einfacher Plan: regelmässig Kontakt aufnehmen, gezielt nachfragen und bei Warnzeichen rasch handeln. Wie wichtig diese Unterstützung ist, zeigen aktuelle Schweizer Daten. Bei Menschen ab 65 Jahren mit Spitex-Unterstützung steigt das Risiko einer Hospitalisierung an sehr heissen Tagen gemäss dem Bundesamt für Gesundheit BAG um 12 Prozent. Besonders gefährdet sind hochaltrige, chronisch kranke, pflegebedürftige und wenig mobile Personen.

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Sonne geniessen – aber nicht ohne passenden Schutz

Wie schützt man sich am Strand oder im Freibad am besten vor gesundheitsschädlicher UV-Strahlung? Coola Suncare Sunscreen Spray SPF30 Tropical Coconut ist ein praktisches Sonnenschutzspray, das schnell und einfach aufgetragen werden kann. Mit seiner Farm-to-Face-Formel bietet das Spray einen zuverlässigen Breitband-UVA und Breitband-UVB-Schutz und ist zudem wasserfest. Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sollten Sie ferner die folgenden Tipps beachten.

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Kitesurfen auf Schweizer Seen: Sommersport zwischen Wind, Wasser und Adrenalin

Ein farbiger Schirm steht hoch über dem Wasser, das Brett beschleunigt und wenige Augenblicke später hebt die Fahrerin für einen kurzen Sprung ab. Kitesurfen verbindet Geschwindigkeit, Balance und Naturerlebnis wie kaum ein anderer Sommersport. Auch auf Schweizer Seen ist das Kiten längst keine exotische Randerscheinung mehr. Besonders der Silvaplanersee hat sich als bekanntes Revier etabliert. Wer den Sport ausprobieren möchte, braucht allerdings mehr als Wind und ein Brett. Ausbildung, Wetterkenntnisse, passende Schutzausrüstung und die örtlichen Regeln gehören von Anfang an dazu.

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Partielle Sonnenfinsternis: Bergbahnen bieten beste Aussicht auf das Himmelsspektakel

Am Mittwoch, 12. August, richtet sich der Blick im Chiemgau auf ein besonderes Himmelsschauspiel. Wenn sich der Mond ab etwa 19.20 Uhr teilweise vor die Sonne schiebt, verlängern mehrere Bergbahnen ihre Fahrzeiten und ermöglichen Besucherinnen und Besuchern die Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis von den schönsten Aussichtspunkten der Region. Kostenlose zertifizierte SoFi-Brillen sorgen für eine sichere Beobachtung. Auf den Gipfeln der Chiemgauer Alpen verbindet sich das Naturerlebnis mit einem seltenen astronomischen Ereignis. Das Maximum der partiellen Sonnenfinsternis wird gegen 20.16 Uhr erreicht, bevor das Schauspiel gegen 21 Uhr endet. Bei bedecktem Himmel können einzelne Veranstaltungen oder Fahrzeiterweiterungen entfallen. Daher empfiehlt sich vorab ein Blick auf die Webseiten der jeweiligen Bergbahnen.

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Grillsaucen selber machen: Ohne Zusatzstoffe – von Knoblauchsauce bis BBQ-Sauce

Ohne die richtige Sauce schmeckt selbst das beste Stück vom Rost nur halb so gut. Wer Grillsaucen selbst macht, weiss genau, was drin ist, kann nach Lust und Laune abschmecken – und punktet garantiert bei Familie und Gästen. Ob cremig, würzig, fruchtig oder rauchig: Die Auswahl an selbstgemachten Grillsaucen ist riesig, und die Zubereitung gelingt meist in wenigen Minuten. Dieser Ratgeber zeigt die wichtigsten Grundtypen, ein paar bewährte Rezepte und Tipps, damit die Saucen auch wirklich gelingen.

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Bergsteigen in der Schweiz: Gefahren meiden, Ausrüstung wählen und sicher unterwegs sein

Bergsteigen gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Schweiz – und ist gleichzeitig mit echten Risiken verbunden. Jedes Jahr kommt es zu rund 40'000 bis 45'000 Bergsportunfällen, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU festhält. Wer sich sorgfältig vorbereitet, die richtige Ausrüstung mitnimmt und die eigenen Grenzen kennt, kann das Risiko jedoch deutlich senken. Ob Bergwanderung, Hochtour oder Klettersteig: Die Schweizer Alpen bieten für praktisch jedes Niveau die passende Herausforderung. Damit aus dem Bergerlebnis kein Notfall wird, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Grundlagen.

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Gewitter und Blitzschlag: Sicherheitsregeln für zuhause, unterwegs und auf dem Campingplatz

Gewitter gehören in der Schweiz zum Sommer wie das Grillieren auf dem Balkon. Meist ziehen sie folgenlos vorbei, manchmal aber richten Blitzschlag, Sturmböen und Starkregen erhebliche Schäden an. Wer die wichtigsten Verhaltensregeln kennt – zuhause, unterwegs und auf dem Campingplatz – senkt das Risiko für sich und andere deutlich. Ob im Garten, beim Wandern oder beim Wildcampen im Zelt: Ein aufziehendes Gewitter lässt sich nicht verhindern, sein Risiko aber gezielt reduzieren. Dieser Ratgeber zeigt, worauf es dabei ankommt.

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Hitzeschutz am Fenster: Transparente Folien reduzieren Wärme und entlasten Klimaanlagen

Die Zahl der Hitzetage hat sich in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten verdoppelt bis verdreifacht. Experten erwarten eine weitere Zunahme – doch ausgerechnet eine nahezu unsichtbare Innovation am Fenster könnte künftig helfen, Wohnungen schneller und nachhaltiger vor Überhitzung zu schützen. Nach Daten der GeoSphere Austria hat sich die Zahl der Hitzetage – also Tage mit Temperaturen ab 30 Grad Celsius – in den vergangenen Jahrzehnten verdoppelt bis verdreifacht. Was früher als aussergewöhnlicher Rekordsommer galt, ist heute vielerorts bereits Normalität. In einzelnen Städten wurden zuletzt sogar mehr als 50 Hitzetage pro Jahr gemessen.

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